Immer dasselbe.

Gegen das Vergessen ein Rückblick auf 2023 von Oliver H. Herde

Oliver H. Herde Was kann man über dieses Jahr sagen? Es liegt zurück, gleichsam am Boden wie jene drei zuvor. Wesentliches scheint sich nicht geändert oder auch nur ereignet zu haben.
Unverändert betreibt die "Westliche Wertegemeinschaft" ihre Kriegsspiele. Nun mag sich mancher verwundern, was an realer Zerstörung und wirklichen Toten an ein Spiel gemahnen soll. Wenn man jedoch nicht im Schützengraben liegt, sondern lediglich vom heimischen Fernsehsessel aus Milliardenpakete für Waffenlieferungen und Soldatenausbildung begrüßt - was ist dies anderes als ein Telespiel, welches auf den persönlichen Kriegseinsatz erst einmal seelisch vorbereitet? Es ging nie um Frieden oder Freiheit.
Vielfach dieselben Menschen beteiligen sich auch weiter an den Pandemiespielen, wenn auch seltener als vormals von Staubschutz- oder OP-Masken entstellt. Manchem genügt ein belangloser Test, sich in Furcht zu halten. Hingegen die Mehrheit der Gläubigen, verstärkt durch viele Ungläubigen, verwendet unreflektiert weiterhin die von Politikern und Massenmedien vorgegebenen Begriffe: "Corona" für jegliche Art von Erkältungen oder grippalen Infekten sowie mancherlei Impfnebenwirkung. "Impfen" für genetische Experimente. "Pandemie" für die offensichtlichste Zeit der Menschenrechtsverletzungen. "Krise" für Hysterie. Es ging nie um Gesundheit.
Indem man sich dem "Klima" statt der einen oder anderen Umweltzerstörung zuwendet, verliert man die eigentlichen Probleme aus den Augen. Twitter heißt jetzt Twix. Die Linken treten aus sich selbst aus und benennen sich somit faktisch ebenfalls ein weiteres Mal um.

Alles in allem also nichts Neues, nur vieles offensichtlicher für jene, welche zu hinterfragen wissen. Die notwendige Wahlwiederholung wurde kaum minder manipuliert und bleibt zudem unvollständig, um nicht zu viele Mandate der linksgrünen CDUCSUSPDFDP-Blockflöten zu gefährden.
Rechsstreitigkeiten bleiben ein Glücksspiel zum einen aufgrund der seit 2020 rapide angewachsenen Rechtsunsicherheiten, zum anderen weil es den Gerichten wie allen staatlichen Institutionen an Unabhängigkeit mangelt. Selbst der Weimarer Amtsrichter Christian Dettmar wird mit einer Bewährungsstrafe belastet und seines Amtes enthoben, weil er Schulkinder vor ihren irregeführten Peinigern zu schützen suchte. Derweil sucht die WHO weiter, sich zur alles beherrschenden Weltmacht aufzuschwingen. Der nasskalte "heiße" Sommer hingegen blieb eher eine Lachnummer für jene, die ein Außentermometer besitzen oder imstande sind, mal prüfend das Fenster zu öffnen.

Solche Meldungen werden für Historiker eine Fundgrube sein, uns Zeitgenossen helfen sie wenig und bringen die Gefahr der Depressionen und neuer Phobien mit sich, weswegen meine "Corona"-Chronik für 2023 vorerst die letzte sein wird. Es gilt nun, aufzuschauen und und sich nach neuen Wegen umzusehen.
Lebensfreude vermag die Ängste aufzulösen, von welchen sich Politiker und manche Konzerne nähren. Nicht mitmachen ist der Schlüssel, ignorieren statt zitieren, doch auch der Widerstand will wohldosiert sein. Energie und Geld sollte man in schöne, konstruktive Dinge stecken. Dazu kann auch freudvolles Aufblühen in der Widerstandsgruppe eigener Wahl zählen. Die alten Mächte haben längst verloren - sie wollen es nur noch nicht wahrhaben.

Dieser Text wurde auch auf der Mahnwache vor dem RKI vorgetragen.

Zum Thema:

  • "Corona"-Chronik Vorgeschichte, 2020, 2021, 2022, 2023
  • Auf Augenhöhe: Jahresrückblick 2023
  • Jahresrückblick in Zahlen bei Achgut


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