Gedanken zum Tag

7.5.17

Ein erster Entschluss steht fest: Wenn ich mich für ein Implantat entscheiden sollte, werde ich nicht bloß wegen der Zwangsversicherung bis zum Januar damit warten. Letztlich kostet es ähnlich viel wie ein Jahresversicherungsbetrug -äh- -beitrag. Also sind die Kosten ebenso wie die Zahlungsmodalitäten meiner Versicherung eher keine hilfreichen medizinischen Argumente bei der Auswahl des Zahnersatzes, sondern wieder einmal nur gegen den Versicherungszwang. Im übrigen erspart mir baldigeres Handeln auch eine unsägliche Prothese.

5.5.17

Die Prothese für den fehlenden Zahn ist schund: Sie fällt herab, sobald ich meine Zähne auseinandernehme. Tu ich dies jedoch nicht, beiße ich auf die Metallklammern.
Als ich nachfrage, ob das alles denn noch andere Zwecke als kosmetische verfolge, werde ich bestätigt und winke ab. Allein der Gaumenteil des kleinen Monsters stört mich mindestens so wie die Zahnlücke. Wozu also! Lediglich auf längere Zeit sollten die Nachbarn daran gehindert werden, zusammenzurücken, was ich erstmal mit meiner oberen Beißschiene ebensogut erreichen kann.

2.5.17

Die Wurzelbehandlung; Letzter Teil: Ach, hätte ich jetzt gern eine Wurzelbehandlung!
Um nach meiner bevorstehenden Zahnbehandlung mal ein paar mehr weiche Dinge im Hause zu haben als an den Tagen, an denen man nicht einkaufen darf, radle ich mit leidlich gefülltem Korbe wieder heim, da springt mir die Kette herunter. Ich stelle es ab, um nach irgendeinem Papiermüll zu suchen, mit dem man sie unbefleckt anfassen kann, da bläst mir der Wind das Rad um. Zwei Schokopuddinge, das Joghurt für Conny und der Quark sind geplatzt. Mit ersteren steht dann wenigstens schon mal das Mittagessen fest, da ich eh nichts mehr kauen kann.
Der Regen auf der Fahrt zum Zahnarzt genügt nicht, all die Spritzer der halbflüssigen Speisen von Rad, Zubehör und Kleidung vollends abzuwaschen - nur für nasse Oberschenkel auf dem Behandlungsstuhl. Immerhin lässt er nach, als ich mit einem Zahn weniger wieder heimkehre, da er nun ja nicht mehr gebraucht wird. Den Zahn hingegen werde ich wohl noch eine ganze Weile vermissen.
Zuhause lese ich dann im mir mitgegebenen Merkblatt, man solle wegen der Betäubung nach Zahnextraktionen nicht mit dem Auto fahren. Das Rad genommen zu haben, war also wie zumeist die richtige Wahl. Versäumen Sie nicht die Romanfortsetzung als Fortsetzungsroman: "Brücke oder Implantat?"

1.5.17

Abends bemerke ich die Beweglichkeit des Zahnes. Meine erste Annahme scheint sich also doch wieder zu bestätigen.

30.4.17

Beim Früchstück beiße ich in eine durchaus weiche Birne. Das knackende Geräusch und den Schmerz hätte man so also nicht erwartet. Ich beruhige mich, hier sei nicht der Zahn, sondern die Füllung gebrochen. Meine hauptsächliche Schlussfolgerung ist, dass gesetzliche Sonntage auch nicht besser sind als gesetzliche Feiertage.

29.4.17

Bei einer Millionenstadt erscheinen ein paar hundert Demonstranten gegen den Rundfunkzwangsbeitrag erbärmlich wenig. Aber ein paar Passanten gesellen sich dann doch noch spontan zu uns. Die anderen tun, was die breite Masse eben üblicherweise so gegen Totalitarismus tut: dumm glotzen.

27.4.17

Mein erstes Gefühl hat mich doch nicht getrogen: Eiter unter dem Zahn.

23.4.17

Wir sind im "öffentlich-rechtlichen Fernsehen". Fraglos ein sehr kurzer Suchspaß bei rund zwei Minuten Dauer und so vielen anderen Leuten im Bild. In unserem Youtube-Kanal kann man uns statt dessen langfristig und ausführlich beschauen.

18.4.17

Erstmal merke ich fast gar nichts mehr! Die Belastungen der letzten Wochen - oder eher Monate - haben bei mir ja schon die eigenartigsten Körperreaktionen hervorgherufen.

16.4.17

Aufgrund der wechselhaften Symptome ist auch eiertagsstressbedingtes Aufbeißen als Ursache nicht auszuschließen.

14.4.17

Der hohen Druckempfindlichkeit meines Schneidezahns zufolge, mag eine Wurzelbehandlung anstehen. Jedenfalls stellt die Unerreichbarkeit von Zahnärzten einen weiteren guten Grund, staatlich vorgeschriebene Feiertage abzulehnen.

11.4.17

Conny rügt sich selbst für ihr Trödeln: "Ich tu so, als hätte ich ewig viel Zeit!"
Ich: "Du versuchst es also mit der sich selbst bewahrheitenden Behauptung?

10.4.17

Als Kind habe ich mich immer wieder gefragt, wer eigentlich dieser Lenz ist, der da offenbar zu Besuch kommt und um dessentwillen die Mädchen 'Trallala' singen...

11.3.17

Für einen Schriftsteller sind Probeleser ja immer eine empfehlenswerte Idee, um grobe Fehler zu vermeiden. Noch mehr gilt dies, wenn man die Reaktion des Publikums direkt beobachten kann. So ist ein Höhepunkt unseres Wochenendes stets, wenn ich Conny die neuesten Seiten von Wilhelmine vorlese. Diesmal kann sie mich von einer Szene abbringen, mit der ich selbst nicht recht zufrieden war. Ihre Lösung des Problems ist viel einfacher und naheliegender und daher passender als meine und führt doch zum gleichen Ergebnis.

4.3.17

Nach langem Hin und Her mit Suche nach einem Termin und einem Kino, welches den Film nach mehr als 10 Spielwochen noch in 2D und auf deutsch zeigt, haben wir nun also endlich die Episode 3,9 des Krieg der Sterne gesehen.
Schurke Eins hat mich sehr beeindruckt, aber auch erschüttert. Interessante Charaktere, herrliche Bilder und köstliche Anspielungen auf Episode 4 für die Eingeweihten lassen den Film zu einem großen Erlebnis werden. Die Hauptcharaktere der Reihe vermisst man keineswegs - im Gegenteil: C-3PO ist zum ersten Mal nach vier Teilen wieder erträglich.
Eigentlich würde man gern mehr von einigen der Charaktere sehen. Leider werden allzu viele allzu leichthin verheizt. Mag sein, man wollte damit die Schrecken des Krieges deutlicher zeigen - für mich riecht dies eher nach vs-amerikanischem Pathos.
Auch die Verpackung des Filmes lässt stellenweise zu wünschen übrig. Den Titel empfinde ich als schwach motiviert und wenig klangvoll. Es fehlt der charakteristische Einleitungstext, welchen man gut in den Zeitsprung hätte platzieren können.
Und warum eigentlich wird Komponist John Williams vertreten? Michael Giacchino soll gesagt haben, dass er sich um etwas Neues und Eigenständiges bemüht habe. Für mich klingt das nach einer Entschuldigung, John Williams nicht getreuer nachempfunden zu haben. Dadurch kommt für den Musikliebhaber etwas weniger Krieg-der-Sterne-Stimmung auf. Gewiss gibt es viele gute Ansätze und einen durchaus ohrwurmelnden neuen imperialen Marsch, doch hätte ich mir hier zwischendurch auch ein paar mehr bekannte Melodien als verbindendes Element gewünscht.
So gelangt der Film in meiner persönlichen Liste mit Episode 4 und 7 ins Mittelfeld; an 5 und 6 kommt er für mich nicht heran.

28.2.17

Wieso 'fast Nacht'? Es ist doch eigentlich recht hell heute...

19.2.17

Geruhsamer Alltag, lieber Gefährte! Welch Freude, dich nach all der langen Zeit endlich einmal wiederzusehen! Wie lange kannst du bleiben?

17.2.17

Anscheinend wurden die Bänke in der Friedhofskapelle ganz bewusst mit einer vorstehenden Kante am oberen Lehnenrand versehen, damit man seine demütige Trauer deutlicher mit einer krummen Haltung zeigt. Innerlich lenkt mich das jedoch eher davon ab. Um so mehr die Rede des gewiss wohlmeinenden Pfarrers, welche von einer mir so vollkommen fernstehenden Weltanschauung zeugt und mir dadurch auch den Verstorbenen etwas entfremdet. Erst Connys ergriffener Gesichtsausdruck führt mich zum eigentlichen Thema dieser Veranstaltung zurück.

13.2.17

Nun hätten wir morgen endlich mal Zeit, den neuen Krieg der Sterne zu sehen, aber anscheinend gibt es nur noch ein paar Vorstellungen auf englisch oder in 3D oder gar beides. Schade. Bis der mal ins Fernsehen kommt, habe ich wohl keins mehr. Vielleicht kann ich ihn mir wo ausleihen.

7.2.17

Wenn wie eben beobachtet allein in der Tegeler Straße innerhalb einer Viertelstunde ganze vier Polizeiwagen spazierenfahren, kann von Unterbesetzung ja wohl nicht das kleinste bisschen Indiz einer Rede sein.

2.2.17

Um den Kapitalismus wirklich verstehen zu können, muss man unter anderem zuerst einmal wissen, dass Geld nicht das einzige und nicht einmal wichtigste Kapital ist. Immobilien oder Maschinen können ebenso zum Kapital einer Privatperson, eines Unternehmens oder einer Volkswirtschaft gehören wie Geschäftskontakte, Mitarbeiter und die Umwelt allgemein. Insbesondere die letzteren beiden müssen gesund sein, um als Kapital funktionieren zu können, andernfalls erzeugen sie Kosten. Das vermutlich stets nützlichste Kapital ist hingegen das Wissen selbst.

30.1.17

21 Jahre sind eine lange Zeit, in welcher in den Geburtstagsgrüßen wohl schon so ziemlich alles gesagt worden ist, was sich aussagen lässt. Und dennoch ist jeder Ebertag neu, da neue Charaktere in neuen Kombinationen neue Geschichten erzählen und neue Blickwinkel des Lebens aufzeigen. Dies wird den Grünen Eber noch lange jung erhalten.
Da darf ich ihm und uns allen mal wieder herzlich gratulieren.

27.1.17

Sogar die Ankündigung der Beitragserhöhung der Krankenzwangsversicherung bestätigt nun meine Vorbehalte gegen die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank: Da die Rückstellungen am Kapitalmarkt angelegt werden, müssen die entgangenen Zinseinnahmen anderweitig beschafft werden. Erstmalig spricht bei dieser Gelegenheit ein Versicherungsunternehmen offen und ehrlich von Betrug: "Betrug die Nettoverzinsung 2010 noch 4,0%, waren es 2015 nur noch 3,1%."
Bleibt zu hoffen, dass die EZB bald von ihrem Tun ablässt und es eines Tages kein Gremium mehr geben wird, welches zetralistisch einen Leitzins beschließt, sondern ein dann freierer Markt dies in der ihm zukommenden Weise selbst regelt.

22.1.17

Ein Hörbuch über nordische Sagen eröffnet mir Tyr und Thor. Allerdings ist Odin nicht nur der hauptsächliche Handlungs-, sondern auch Sympathieträger, indem er sich mittels seiner durch Duldung, Nichteinmischung und Wissensbegierde gekennzeichneten Vorgehensweise als weit weiser erweist, als viele unserer Mitmenschen und die meisten Politiker.

17.1.17

Nun also haben sich nach und nach alle Reisebegleiter Wilhelmines 'bis zum Abend' verabschiedet, und alle vier bewegen sich allein durch den Bergwald. Damit ist die Bühne bereit für den letzten großen ereignisreichen Abschnitt des werdenden Buches.

14.1.17

Hartmut Herde 5.9.1938-14.1.2017

12.1.17

Ganz schön feucht hier, aber das ist bei all der Nässe ja auch kein Wunder...

9.1.17

Es war vollkommen richtig, mal gar nicht zu feiern. Das erspart eine Menge Organisationsstress, und ich habe dennoch neben dem stets rührenden Geburtstagsständchen meiner Freundin auch noch ein weiteres von meiner Tanzgruppe erhalten.

7.1.17

Nach langem Kampf ist es uns endlich gelungen, die Decken zurückzuschlagen.

4.1.17

Nach Absolvierung der Internationalen Stresswochen konnte mein Körper sein verlustiggegangenes Gewicht noch nicht ganz wiedererlangen. Dennoch entdeckt er heute seinen natürlichen Aufwachzeitraum um kurz vor sieben Mitteleuropäischer Zeit. Da sich die Neigung der Erdachse zur Sonne dem noch lediglich widerstrebend anzupassen bereit zeigt, kehre ich nach erster Ortsbegehung in meine Schlafstatt zurück - jedoch nicht mit dem Behufe, die Folgezeit unkalkulierbar zu verschlummern und dabei den inwändigen Kreislauf zu riskieren. Vielmehr lausche ich - linguistisch sensiblen Lesern mag bereits Verdacht erwachsen - den Ausführungen des ehrwürdigen Sprachmeisters Jochen Malmsheimer bei geöffnetem Vorhange. Letzteres dient der genaueren Kontrolle der Lichteinfallszunahme, welchselbige heute gegen acht Uhr einen leidlich annehmbaren Lumenwert erreicht.
Während meiner eingehenderen zweiten Sitzung dringen zu meiner einstweiligen Verwunderung treppenhäusliches Rumoren und Stimmenklang bis an mein Trommelfell vor. Hohles Gurgeln aus den Rohren erklärt alsbald die Situation im mich betreffenden Umfang. Im Duschschlauch finde ich genügend Restwasser für eine behelfsmäßige Handwaschung.
Als einige Minuten später der Spülkasten seine Wiederauffüllung meldet, bedeutet dies zugleich Gelegenheit zur Fortsetzung der Körperpflege. Im Anschluss bereite ich einen Kessel vor zwecks späteren Teeaufgusses oder gegebenenfalls erforderlicher Notwasserung, welchselbige dann jedoch nicht mehr in Anspruch genommen wird. Auch die Ursache jener Unregelmäßigkeit erschließt sich mir mangels informierter menschlicher Lebensformen auf den Stiegen anlässich des Hausverlassens nicht.
Lediglich erinnere ich unwillkürlich abermals der Erkenntnis: Der Versuch, Sinn zu MACHEN, ergibt keinen solchen.

2.1.17

Wir haben überlebt und sind erst einmal wieder in Sicherheit...

25.12.16

Von wegen stille Nacht! Erst dauerlärmte das Sturmläuten um 23 Uhr, dann hatten irgendwo im Hause die Nachbarn Besuch, mit dem sich lauthals unterhalten wurde - natürlich erst weit nach Mitternacht, damit auch wirklich alle anderen schon im Bett liegen!

24.12.16

Mit seiner Frage nach dem "Sicherheitsstatus" erklärte das Fratzenbuch Berlin in unverantwortlicher Weise zum Katastrophengebiet und schürte die allgemeine Hyterie. Für mich war sofort klar, dass ich dies auf keinen Fall beantworten würde.
Durch beispielsweise Weihnachtsbaumbrände oder gar Nikotin sterben jeweils allein mehr Menschen als durch Gewaltverbrechen. Dennoch fürchtet sich niemand vor toten Bäumen oder Tabakwaren. Zudem war lediglich ein Achtzigtausendstel der Berliner Opfer des stümperhaften Attentats, was eine Bekanntschaft mit den Betroffenen schpn mal grundsätzlich höchst unwahrscheinlich macht. Angst nützt nur drei Personengruppen: den Terroristen, den Fremdenfeinden und jenen, die an der Angst verdienen.
Im übrigen weiß sowieso jeder, der mich ein klein wenig kennt, dass ich mich nie freiwillig in die Nähe eines Weihnachtsmarktes begeben würde.

21.12.16 - Wintersonnenwende - 10:49

Herrlicher Sonnenschein in Berlin. Wenn man genau hinschaut, kann man in einer knappen Stunde vielleicht sogar beobachten, wie sie sich umwendet...

19.12.16

Abteilung "E-Bücher, die die Welt nicht braucht (aber unbedingt haben will)": Das Engasaler Liederbrevier ist als E-Buch erschienen!

14.12.16

Du selbst zu sein ist wichtiger als jedes 'Gefälltmir' der Welt.

30.11.16

Dieses "HO-HO-HO!" trägt schon etwas sehr schadenfroh Hämisches in sich...

29.11.16

Die Leopardenbanane im Sprung.
Wir sehen die Leopardenbanane im Ansprung auf einen Adamsapfel. Ihr Tarnkleid fügt sich auch in unseren heimischen Wäldern gut in die Umgebung ein. Zum Glück steht sie noch nicht auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

22.11.16

In Ermangelung eines besseren Themas wollte ich für die nächste Kiezbotenausgabe einfach eine Geschichte um Prinzessin Gutemine beisteuern, da wir bereits länger über mehr Seiten für Kinder berieten. Doch der Chefredakteur war so begeistert, dass er eine ganze Serie daraus machen will - allerdings erst im nächsten Jahr. Erfreulich, aber was sollte ich nun schreiben? Erst kurz vor Redaktionsschluss kam mir der rettende, eigentlich naheliegende Gedanke: ein Jahresrückblick!

15.11.16

Alle sprechen von "Tee-Tipp" - ich gebe auch mal einen:
Alte Teebeutel nicht einfach in den Biomüll werfen, sondern erst einmal auf der Heizung trocknen lassen. Im Anschluss modert es nicht nur weniger im Mülleimer; man kann die Beutel dann auch zum Vorreinigen fettiger Pfannen verwenden.

9.11.16 - Mauerfall

Ich erwarte von der Wahl des Trumpels eine Beschleunigung des Niederganges vs-amerikanischer Vorherrschaft. Zu hoffen bleibt hierbei vorrangig, dass dies in Europa endlich erkannt wird und man sich nicht abermals mit hinabziehen lässt, sondern zu Eigenständigkeit zurückkehrt.

25.10.16

Nach einem von mir spektakulär unterschätzten monatelangen Arbeitsaufwand ist Harz war's endlich fertig! Aber es hat sich gelohnt; die Macht war mit mir!

16.10.16

"Der Zug nach Großengottern 10:32 fällt aus. Wir bitten um Entschuldigung"
"Der Zug nach Leinefelde 11:00 fällt aus. Wir bitten um Entschuldigung"
Wenn sie um Entschuldigung bitten, sind sie natürlich sogleich schuldfrei und können auf Informationen zum weiteren Fortkommen verzichten - so, wie auf die Punkte am Satzende; sehr energiesparend! Schließlich braucht man den Strom, diese Meldungen auch noch eine Stunde nach der planmäßigen Abfahrt der Phantomzüge über das Laufband zu jagen, damit selbst Extremzuspätkommende darob beruhigt sein können, jene gar nicht verpasst zu haben.
Als wir es dann später dank Smartfonen und diversen hilfreichen Mitopfern dennoch bis in einen ICE zum heimischen Berlin schaffen, finde ich auf einem der dortigen Tische einen Schriftzug mit QR-Code (also: QuadRatischem Code) vor: "Schreiben Sie uns Ihre Meinung!" Wollen die das wirklich!?
Vielleicht doch lieber kein Ebertreffen mehr ohne Mitfahrgelegenheit...

23.9.16

Von den selbstauferlegten Beschränkungen einmal abgesehen, kann übertriebenes Sicherheitsstreben schnell selbst zum Sicherheitsrisiko werden.


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Wie ich radfahren lernte (1999)
Notizen aus der Provinz (2014)
Bilder aus der Altmark (2015)
Harz war's (2016)
Weihnachtsgedanken (1995-2014)
Jahresrückblick
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