Gedanken zum Tag

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23.11.20

Dem siebenten Zahn seit Ende März bricht ein Stück ab. Soweit zur Unverletzlichkeit meines Körpers, die seitdem nicht mehr gewährleistet wird.

22.11.20

Als ich ein Exemplar von Fremde Welten in ein Verschenkregal spenden will, erscheint zufällig das betreibende Ehepaar und grüßt mich freudig, um gleich darauf mein Radkorbschild zu loben. In der kurzen, doch sehr erbaulichen Unterhaltung kommt zum Thema passend auch unser Umsonstladen an der TU zur Sprache. Vermutlich gibt es doch mehr vernünftige Menschen in der Welt als in offiziellen Quellen behauptet. Jedenfalls bemerkenswert, wieviel Lebensfreude eine so kleine, ungezwungene Begegnung hervorrufen kann.

20.11.20

Wozu eigentlich noch aufstehen?

19.11.20

Conny eröffnet mir verzweifelt, dass entgegen allen Petitionen, Mahnschreiben der Anwälte für Aufklärung und der Demonstrationen die weitere Verhärtung des Ermächtigungsgesetzes durchgewunken wurde.

18.11.20

Nach zwei Stunden auf der Demo gegen die Erweiterung des Ermächtigungsgesetzes bin ich erschreckend früh über die Grenze meiner Belastbarkeit hinaus - die acht Monate Berufsverbot als Tanzlehrer machen sich allzu deutlich bemerkbar. Wenigstens habe ich getan, was ich konnte.

16.11.20

Unsere größte Sorge ist nun eine mögliche Zwangsimpfung für oder treffender gegen Conny.

12.11.20

Mag Trump auch nicht der Hellste sein, hat er doch zumindest einen eigenen Kopf und während seiner Amtszeit keine eigenen Kriege begonnen wie seine diversen Vorgänger. Da sein Gegner offenbar erheblich mehr Corona-Begeisterung an den Tag legt, wäre Trump wohl in dieser speziellen Situation die günstigere Lösung für die Welt. Auch einige Ungereimtheiten bei der Wahl und ihrer Auszählung deuten hierauf hin.

11.11.20

Wie ich nun sehen darf und endlich vollends erfasse, gab es bereits am Samstag einen neuen kleinen Mauerfall. Großen Dank nach Leipzig!

10.11.20

"Wissen ist das wirksamste Mittel gegen Angst vor dem Unbekannten." - Herbert Feuerstein

9.11.20 - Mauerfall

Wird das Gewicht dieses Feiertags durch die aktuellen Verbrechen überlagert und verwischt? Oder hat er durch die neuen Mauern in den Köpfen eher gar an Bedeutung gewonnen, da er uns so sehr mahnt, unsere Grundrechte beständig gegen Angriffe von Staaten und Politikern zu verteidigen?

5.11.20

Mein Entschluss stand schon einige Zeit fest: Da ich den Weltknuddeltag ob seiner gesundheitlichen Bedeutung nun doch als wichtiger gegenüber dem Weltspartag erkenne, korrigiere ich dies auch in meiner Feiertagsliste, was auch bei einigen anderen Seiten Verknüpfungsaktualisierungen nötig macht.

3.11.20

Nach dem Einkauf grüßt mich an der Ampel fröhlich jener andere Kunde, mit dem ich bereits zwei Male gesprochen habe und in dem ich wohl einen rechten Anhänger gefunden habe. Eine Begegnung, welche mir über den vorangegangenen Verdruss mit einer ignoranten und überheblichen Kassiererin hinweghilft.
Beim nachmittäglichen Heimweg treffe ich dann einen Kieznachbarn, den ich aufgrund seiner Maskerade zunächst nicht erkenne. Erst als er mich anspricht, verrät mir seine Stimme, mit wem ich es zu tun habe. Es handelt sich um einen sehr sympathischen Musiker, vielleicht um die Vierzig. Da er die übliche Frage nach dem Befinden stellt und bereits um die Tendenz der Antwort ahnt, kommen wir ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass er weder je von PCR-Tests gehört hat, noch von der Grippewelle 2017/18 weiß. In der Art geht das weiter, und da er quasi schon immer kein Fernsehen hat, muss man sich fragen, warum er denn eigentlich an eine Pandemie glaubt und woher er das hat. Zwischendurch rutscht ihm gelegentlich die Maske hierhin und dorthin. Drollig. Immerhin ein friedvolles und offenes Gespräch.

31.10.20 - Weltspartag

Heute habe ich geträumt, ins Gefängnis und bei der Einweisung ein kompliziertes Formular zur PCR-Zwangstestung ausfüllen zu müssen.

28.10.20

Wie schon am 31.8. suche ich vergeblich nach dem angekündigten Zeltplatz der Querdenker, um endlich mal wieder mit informierten Menschen auch angesichtig ins Gespräch zu kommen. Offenbar ist auch dieses Lager verboten und aufgelöst worden.

26.10.20

Der Staat hat einen Vernichtungsfeldzug gegen sein Volk begonnen, das durch Falschmeldungen aufgehetzt nach immer mehr schreit.

25.10.20

Die Freunde nicht mehr freundlich,
die Schwester fremder noch als je,
die Eltern verunsichert,
die Gefährtin in Angst.

24.10.20

Immer wieder kann ich bei anderen feststellen, bezahlte Arbeit bedeutet oftmals nicht allein einen hohen Aufwand an Zeit und Nerven, sondern auch an Geld. Da sollte man gut rechnen, ob sich das alles im Einzelfall überhaupt lohnt...

23.10.20

Wofür eigentlich sind diese Auto-Alarme gedacht, wenn doch ohnehin nie jemand darauf reagiert außer vielleicht mit Ohrenschmerzen oder Nervenleiden? Als dann auch noch eine dieser viel zu lauten Sirenen vorüberjagt, passiert in meinem Inneren etwas ungeahnt Positives: Erstmals mitten im Straßenverkehr betrachte ich aufmerksam die entlang meiner Strecke stehenden Bäume. Über all den Motorenlärm hinweg gewinne ich friedliche Ruhe.

22.10.20

  • Das Tolle an den Masken: Man braucht nicht mehr ins Internet zu gehen, um ohne sein Gesicht zu zeigen andere anzupflaumen.
  • Wann hatte ich zuletzt solche Knieschmerzen? Es dürfte zweieinhalb Jahre her sein.

    21.10.20

    Mit "Die Rückkehr der Pikeniere" ist nun meine siebente Publikation bei Tolino erschienen und an die Buchhandlungen ausgeliefert.

    20.10.20

    Ein guter Tag:
    Endlich bekomme ich Antwort von der Redaktion des Demokratischen Widerstands, der ich meine Mithilfe angeboten habe.
    Des weiteren geht die fertige zweite Spielhilfe um das Herzogtum Engasal endlich zur Veröffentlichung als E-Buch an Tolino raus.

    19.10.20

    Nachdem ich rasch meine an der Supermarktkasse Handschuhe geholt habe, finde ich bei meinem Rad ein Paar vielleicht ganz ungefähr meines Alters vor. Er zeigt ihr soeben freudig mein Radkorbschild. Wir verfallen in ein angeregtes Gespräch über Demonstrationen, Verwaltungswillkür und Polizeigewalt, über Unterdrückung der Wissenschaft, Widersprüche und Unmenschlichkeit der Corona-Maßnahmen. Sie ist Krankenpflegerin und kann einmal mehr aus ihrer Arbeitsrealität bestätigen, was ich ohnehin schon seit Monaten aus vielen Quellen erfahren habe: Auch in ihrem Krankenhaus gab es die gesamte Zeit über kaum Corona-Patienten, darunter allerdings einige, die mehr oder weniger gewaltsam lediglich dazu deklariert wurden, weil es so viel mehr Geld einbringt.

    18.10.20

    "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. - Mahatma Gandhi

    16.10.20

    Was geschehen muss, damit Historische Tänze und Spielabende im Sprengelhaus wieder stattfinden können.

    14.10.20

    Hiermit trete ich offiziell aus der Kiezbotenredaktion aus.

    13.10.20

    Besser spät als nie: Ich habe endlich Google als Standardsuchmaschine in Firefox gegen eine unabhängige ausgetauscht, nachdem die Suchergebnisse immer offenkundiger nach Regierungskonformität sortiert werden anstatt nach Relevanz. Ferner habe ich aufgrund zunehmend gefärbter Artikel in den Bereichen Naturwissenschaften und Personen der Gegenwart die meisten der Verknüpfungen mit Wikipedia auf meinen Webseiten entfernt.

    12.10.20

    Heute werde ich genau 20.000 Tage alt. Die geplanten Feierlichkeiten entfallen ob der widrigen Umstände.

    11.10.20

    Auf dem Heimweg werde ich von einem anderen Radfahrer überholt, der demonstrativ seine Faust in meine Richtung streckt, aus welcher ein Daumen emporragt. Nach kurzer Verwirrung erkenne ich, dies kann einzig einen beifälligen Kommentar auf mein Radkorbschild bedeuten.

    8.10.20

  • Vielleicht hat man sich Scharlatan Drosten ja wirklich weniger aufgrund seiner Geltungssucht oder finaziellen Überlegungen als Hysteriekasper herausgesucht, sondern weil er bereits bei der Schweinegrippe so hervorragend danebengelegen hat.
  • Weitere Erkenntnis im Umfeld von all dem Wahnsinn ist die Erinnerung daran, wie sehr es mit der Hygiene auch schon zuvor oft übertrieben wurde.
  • Das wollte ich schon lange mal klarstellen: AHA steht nicht für Abstand, Hygiene und Alltagsmaske, sondern für Angst, Hysterie und Aggression

    6.10.20

    Mit Musik aus Krieg der Sterne gestalten sich Webseiten zum Beispiel um Widerstand und Sturmtruppen um so beschwingender. Nur schade, dass es wegen meiner Kopfschmerzen den gesamten Tag bereits so spät am Abend ist und ich wegen drängender Probleme mit Connys Wohnung die nächsten Tage schwerlich dazu kommen werde, dies fertigzustellen.

    5.10.20

    Ein Recht auf körperliche Unversehrtheit? Seit sich die Regierungen darauf berufen, kann davon wohl keine Rede mehr sein: Niemals zuvor habe ich so oft derartig heftige und andauernde Kopfschmerzen durchlitten wie im vergangenen halben Jahr. Mein Knie ist etwa in den Zustand von Anfang 2019 zurückgefallen. Ferner habe ich mehr an Körpergewicht verloren als nach meinem Unfall.

    2.10.20

    Eine friedliche Demonstration, welche von der Staatsmacht in beängstigender Weise unterdrückt wird. Aufzugeben hieße jedoch, dem Totalitarismus das Feld zu räumen.

    28.9.20

    Erstmals bin ich - mit etwa 40 anderen - an der direkten Übergabe einer Petition beteiligt. Ebenfalls mit dabei Jura-Professor Schwab aus Bielefeld, der einem auch gelegentlich in den Sitzungen der Stiftung Corona-Ausschuss begegnet.

    27.9.20

    Es ist so feige und egoistisch, andere in einen Streit vorzuschicken, den man selbst vom Zaune bricht! Solange ein solcher Mensch nicht selbst direkt mit dem spricht, den es angeht, hat er nichts gesagt.

    26.9.20

    Vorurteile, Vorurteile, Vorurteile! Ich habe es so satt! Leute, hört doch endlich mal wieder einander zu!

    25.9.20

    Wenn jemand, der den Nationalsozialismus verurteilt, daraufhin kurzerhand in die "rechte Ecke" versortiert wird, gibt es wohl allgemein Uneinigkeit darüber, was mit dem schwammigen "rechts" eigentlich gemeint ist.

    23.9.20

    An alle Geschäfte, Banken, Kinos, Hochschulen, Bibliotheken usw., sowie in entsprechender Abwandlung an Verkehrsgesellschaften:
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Den gegenwärtigen Vorschriften folgend, sind in Ihren Räumlichkeiten zahlreich und unübersehbar Aushänge verteilt, auf denen Sie auf die staatlich gegebene Maskenpflicht verweisen.
    Leider vermisse ich hier wie bislang überall den wichtigen Hinweis auf die in den verschiedenen Infektionsschutzverordnungen der Bundesländer aufgeführten Ausnahmen. Unter anderem werden Behinderungen und gesundheitliche Gründe, in einigen Verordnungen zusätzlich "sonstige Gründe" als solche Ausnahmetatbestände aufgeführt.
    Da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hiervon nichts weiß, kommt es gewiss auch unter Ihrer Kundschaft wiederholt zu Aggressionen oder gar Angriffen oder zu unrechtmäßigen Übergriffen Ihrer Angestellten. Um diesen und nachfolgenden Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen, wäre es dringend geraten, Ihre Aushänge um diese Informationen zu ergänzen und auch Ihre Mitarbeiter hiervon in Kenntnis zu setzen.

    Exemplarisch Auszug aus der
    SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin (§ 4 Abs. 3):
    Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für
    1. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
    2. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
    3. Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird oder
    4. Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

    In keiner Corona-Verordnung ist geregelt, dass...

  • ...die Gründe, die Mund-Nasen-Maske nicht zu tragen, auf Aufforderung anzugeben wären.
  • ...die Gründe, die Mund-Nasen-Maske nicht zu tragen, auf Aufforderung nachzuweisen wären.
  • ...die Ladeninhaber etc. berechtigt oder verpflichtet wären, die Gründe für das Nicht-Tragen einer Mund-Nasen-Masken zu erfragen.
  • ...Ladeninhaber etc. berechtigt oder verpflichtet wären, sich Atteste oder andere nachweise vorlegen zu lassen.

    Es darf nicht nach den Gründen, die Maske nicht zu tragen, gefragt werden, da dies bereits eine Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) darstellen würde.
    Aus Datenschutzgründen müssen keine Bescheinigungen etc. vorlegt werden.
    Wer rausgeworfen wird und/oder ein Hausverbot erteilt bekommt, kann auf Entschädigungszahlungen verklagen und Unterlassung/Beseitigung nach dem AGG und/oder nach §1004 BGB in Verbindung mit Art. 2 Absatz 2 i.V.m. Art. 1 Absatz 2 GG (Grundgesetz) in Anspruch nehmen.
    Bei Zwang, eine Maske zu tragen, kann eine Strafanzeige wegen Nötigung gestellt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Oliver H. Herde

  • Vielen Dank an die Klagepaten, auf welche das letzte Drittel dieses Schreibens zurückgeht!

    22.9.20

    Ganze 7 Maskenfotos auf unserem heutigen Spaziergang am Tegeler See! Langsam scheint die gewählte zweistellige Nummerierung auf Dauer erschreckend unrealistisch.

    21.9.20

    "Hygiene" allüberall.

    17.9.20

  • Unbedingt habe ich einen der wichtigsten Streiter für Freiheit und Wissenschaftlichkeit nachzutragen! Nur aus dem einen Grunde habe ich ihn vorgestern nicht mit aufgeführt, da ich davon ausgegangen war, dies bereits am 2.6. getan zu haben. Es handelt sich um den großartigen Mikrobiologen, Virologen und Infektionsepidemiologen Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Haditsch, unter anderem ebenfalls einer der drei Sprecher des Außerparlamentarischen Corona Untersuchungsausschusses.
  • Liebe "Qualitätsmedien", ihr habt da etwas falsch verstanden: Qualität leitet sich nicht von Qual ab, also bitte hört endlich auf damit!
  • Als ich zuhause in meinen vollen Einkaufskorb schaue, vermisse ich jenes eine Produkt, weswegen ich überhaupt heute schon wieder losgefahren bin. Selbst der Einkaufszettel hilft eben wenig, wenn man im Supermarkt die gesamte Zeit damit beschäftigt ist, anderen Leuten auszuweichen, um möglichst wenig durch das Tuch beim Atmen behindert zu werden.
  • Da im Nachbarschaftsladen noch immer kein Spielabend gewünscht ist, vollziehen wir ihn eben privat - "im Untergrund", wie es einer von uns so trefflich zu formulieren weiß.

    16.9.20

    Im Einkaufsmaskenstress passiert es mir erstmalig, dass beim Transport eines der Eier zerbricht. Als ich dies zuhause entdecke und zitterig zu retten versuche, was zu retten sein mag, zerschellt ein weiteres auf dem Küchenboden. Dennoch lasse ich mich nicht entmutigen: Das meiste der beiden gelangt nach einigem buchstäblichen Aufhebens in die Pfanne und wird für den Abend vorgebraten, da ich zum Mittag bereits einen anderen Rest zu vertilgen habe.

    15.9.20

    Es ist lange überfällig, meine Kandidaten für eine Briefmarkenserie der Kämpfer für Freiheit und wirkliche Demokratie zu ergänzen:
  • Prof. Dr. Karina Reiß, Autorin des Nummer-1-Bestsellers "Corona Fehlalarm?"
  • Dr. Heiko Schöning von Ärzte für Aufklärung, Sprecher des Außerparlamentarischen Corona Untersuchungsausschusses
  • Rechtsanwalt Markus Haintz, Querdenker, Mutigmacher und Klagepate
  • Michael Ballweg von Querdenken 711 und Anselm Lenz von Nicht ohne uns und der Zeitung Demokratischer Widerstand, den wichtigsten Organisatoren so vieler bedeutsamer, bitter notwendiger und friedvoller Demonstrationen
  • Die vier Rechtsanwälte der Stiftung Corona-Ausschuss
    Danke euch allen, die ihr mir beständig neuen Lebensmut schenkt! Wir schaffen das!

    12.9.20

    Immer wieder wundere ich mich über die Verwendung des Kunstwortes "Covidiot". Nach meinem Sprachgefühl müsste hiermit ein übertriebener Anhänger der Covidtheorie, also ein hysterischer Hygieneapostel gemeint sein.

    11.9.20

    (morgens) Es gibt die Maskenträger und die Grundgesetzträger. Mag letzteres körperlich auch schwerer wiegen, so verlor es doch bereits im März und April rapide an Gewicht. Viele von jenen, die ihren Beruf inzwischen wieder mit Einschränkungen ausüben dürfen, scheinen dies vergessen oder sich nie recht bewusst gemacht zu haben. Oft ist es die Furcht vor Repressalien oder finanziellen Nachteilen, welche sie zu Mitläufern macht. Den Verlust der Meinungsfreiheit spürt nur, wer eine eigene Meinung aufzuweisen hat.
    (abends) Ich bin von so entsetzlich vielen Menschen aufs Bitterste enttäuscht, dass ich am liebsten niemanden mehr sehen oder sprechen möchte, von dem ich nicht sicher bin, dass er noch seine Sinne beieinander hat. Vollkommene Einsamkeit wäre besser, als sich von hysterischen Menschen mit nachgeplapperten Lügen quälen zu lassen. Ich würde die Einsamkeit weniger spüren. Ich kann nicht mehr.

    10.9.20

    Vielleicht sollte man gar noch dankbar sein für all die zerstörerischen Corona-Maßnahmen und für die nahende genmanipulierende Impfung - da wird doch endlich etwas wahrhaft wirksam gegen die Überbevölkerung der Erde getan, und dies weit weniger umweltschädlich als bei einem Weltkrieg!

    9.9.20

    Auch das Endlostelefonieren mit all den sich langweilenden Zeitgenossen bleibt ein Problem. Ich habe kaum Zeit für mich und komme nicht recht zum Arbeiten.

    7.9.20

    Trotz aller wildesten Steigerungen der Testzahlen......gelang es nicht, eine "zweite Welle" vorzutäuschen. Seit vier Monaten sind nur noch die falsch positiven in Höhe der zu erwartenden bis zu 2 Prozent der veranstalteten Tests übrig.

    5.9.20

    Gleich in vier Träumen begegnete mir heute Nacht Bodo Schiffmann. An die ersten beiden konnte ich mich gleich nicht mehr recht erinnern. Im dritten verabredeten wir uns zu einem gemeinsamen Spaziergang. Auf dem Weg dorthin traf ich auf eine fröhliche Gruppe von Wahlkämpfern für die Partei Wir2020. Im letzten Traum kam Schiffmann in zwei Fernsehsendungen gleichzeitig: einmal als politischer Kabarettist, in der anderen als Talkstargast in einer Unterhaltungsshow.
    Ich erwache mit Händels Wassermusik als morgendlichem Ohrwurm.
    Nebenbei findet heute der erste Gratiscomictag statt, an dem ich mich nicht beteiligen werde - der Maskenzwang würde mir alle Freude verderben.

    3.9.20

    Da mich nun selbst meine Leute im Umsonstladen überraschend ausbremsen, rückt die Neueröffnung in die unbekannte Ferne politischer Einsicht.
    Ich weiß, wenn es um unzweifelhafte Dinge wie Grundrechte geht, fehlt es mir an diplomatischen Fähigkeiten. Es ist ein Irrglaube, hierüber verschiedene Meinungen haben zu dürfen.
    Des Abends splittert ein kleines Stück vom nunmehr sechsten Zahn seit Beginn des Massenwahnsinns ab.

    2.9.20

    Immer wieder frage ich mich neugierig, ob sich nach Rückkehr der breiten Masse in die Realität auch nur ein einziger Mensch für seine Verbote, Verleumdungen, Denunziationen, Falschmeldungen, Treuebrüche oder Beleidigungen entschuldigen wird, wie ich es für meinen Irrtum bereits im April gegenüber meiner Tanzgruppe getan habe.

    31.8.20

    Nun rupfen sie schon wieder systematisch an unserer Hofkastanie herum! Beim letzten Mal hat dies mit dem nachfolgenden Sturm prompt zu erhöhter Verwüstung an den Nachbarbäumen un dem darunterliegenden Grundstück geführt.

    29.8.20

    Auf der Rückreise haben wir in der Privatbahn eine freundliche Schaffnerin, die ebenfalls kein Wort über Maskenwahn verliert und mich in Frieden lässt. Unter den Mitreisenden jedoch gibt es weniger verständiges Pack, welches seinen Aberglauben anderen aufzwingen möchte.
    Dafür sitze ich ab Oranienburg mit einigen anderen Radfahrern im Waggon aufgereiht, die fast sämtlich wie ich eine Flasche in Händen halten. Es versteht sich von selbst, dass man beim Trinken keine Maske tragen kann. Dankenswerterweise zeigt sich auch kein Zugpersonal.
    Kurz bevor ich nach einem raschen mittagsmahl zur Demo aufbrechen will, ruft Conny an, sie sei laut der gleichgeschalteten Medien bereits aufgelöst worden. Diese Meldung lässt mich nur milde schmunzeln, denn dieses Märchen haben sie am Tag der Freiheit auch schon versucht, vermutlich in der Hoffnung, Nachzügler wie mich fernzuhalten.
    Natürlich stoße ich mit großer Verspätung hinzu, doch es lohnt sich wiederum außerordentlich: Diesmal ist tatsächlich die gesamte Straße des 17. Juni mitsamt Teilen der anderen Stern-Straßen und natürlich auch wieder der Tiergartenbereiche voller freundlicher, wohlgelaunter Menschen. An der Siegessäule werde ich von einem jungen Mann aus Kassel angesprochen, mit dem ich mich sehr lange bestens unterhalte. Auch ein Paar aus meiner Tanzgruppe entdeckt mich in der gigantischen Menge. Um die Polizistengruppen hingegen ziehe ich lieber einen Bogen; die sind mir mit ihrer Vermummung noch unheimlicher als ohne.
    Conny besteht auch nicht wieder auf eine Quarantänezeit nach der Demo zwischen uns. Die Angst ist nun auch bei ihr vorbei; das Leben und die Realität haben gewonnen.

    27.8.20

    Wenn selbst menschenleere Kirchen Gästelisten für PCR-Tests führen, ist es um so klüger, schnell wieder hinauszufinden oder notfalls mit seinen Personalien ein wenig durcheinanderzugeraten.

    25.8.20

    Den Italiener in Zehdenick verlassen wir sogleich wieder, als uns mit der Speisekarte auch ein Vordruck zur Erfassung unserer Daten vorgelegt wird.
    Im deutschen Restaurant haben wir uns bereits am Aushang etwas ausgesucht und sind entsprechend überrumpelt, als auch hier die Adressen erfasst werden sollen. Wir stornieren unsere Bestellung und fliehen.
    Beim Griechen endlich können wir ohne Verwaltungsaufwand und somit gefahrlos speisen.

    24.8.20

    Die halbe Stunde in der Bahn nach Oranienburg erweist sich als alle Befürchtungen übertreffend, da am anderen Ende des Waggons Kontrolleure herumlungern und sich daher niemand die Maske zu senken getraut. Nach einiger Quälerei bekomme ich heraus, wie mein Tuch weniger Schaden anrichtet. Dennoch beginne ich bald, immer mehr zu zittern und zu zucken.
    In der Privatbahn haben wir hingegen einen wunderbar praktisch veranlagten Schaffner, welcher seine Maske unterhalb der Nase trägt, so dass ich das Tuch wieder in der Packtasche verschwinden lassen kann.

    18.8.20

    Zumindest muss ich mir hinterher, wenn nach der Trümmerbeseitigung die jahrelange Aufbereitung beginnt, kein Mitläufertum vorwerfen lassen. Ich werde nicht gefragt werden, warum ich nichts getan hätte.

    17.8.20

    Es ist an der Zeit, Facebook wieder allein dafür zu verwenden, wofür ich mich dereinst dort angemeldet habe. Werbung für meine Bücher, Veranstaltungen und anderen Projekte. Für den sozialen Austausch ist es immer unzureichender geworden, für Meinungsäußerungen weitgehend ungeeignet. Hier wollen die wenigsten wirklich etwas über die anderen erfahren; statt dessen sind hübsche Bilder zur Selbstbetäubung gefragt, allenfalls noch die Bestätigung vorgefasster Mutmaßungen über Menschen, bei denen man sich nicht die Mühe des Kennenlernens machen möchte - lieber hin und wieder eine kleine verbale Hexenverbrennung aufgrund in den Massenmedien erworbener Vorurteile. Vergeudung von Lebenszeit an jene, die nichts damit anzufangen wissen.

    12.8.20

    11.8.20

    Bei ARD und ZDF sitzen Sie im Tal der Ahnungslosen.

    10.8.20

  • Abermals zeigt es sich, wie wenig Ruhe man nunmehr beim Einkaufen hat, selbst wenn man die Maske im Grunde gar nicht aufhat. Die Konzentration ist eben doch gestört - unter dem Druck, schnell wieder draußen sein zu wollen, vergisst man irgendwas. Deswegen habe ich seit Maskenzwang auch außer Nahrungsmitteln absolut nichts mehr gekauft. Wie ich höre, bin ich darin nicht der einzige. Aber es gibt heute auch noch einen erfreulichen Aspekt: Wiederum werde ich für mein Schild am Einkaufs-Radkorb gelobt.
  • Meine Zahnarztrechnung enthält die bizarren Posten "analog GOZ-Nr.3010 erhöhter Hygieneaufwand - Coronapandemie" zu jeweils 14,33 Euronen! Sicher, es war eine Pandemie wie jede andere Grippewelle auch, allerdings ja eigentlich schon im April vorüber, wie man selbst auf den Seiten des RKI versteckt finden kann, zum anderen nie ausreichend Grund für außerordentliche 'Hygiene'. Da ich seit März 11 Mal beim Zahnarzt war, kostet mich das Affentheater ganze 157,63! In einer gerechten Welt würde mir das Herr Spahn aus seiner eigenen Tasche zu ersetzen haben. Meine diversen Verdienstausfälle und entgangenen Dividenden übrigens auch, wenn ich mal genau darüber nachdenke. Er könnte es sich ja mit den anderen Verbrechern teilen.
    Was soll's! Bekanntlich sind die gesundheitlichen Schäden viel schlimmer, wie die auf den Zahnabbrüchen mitbasierende Zahnarztrechnung anschaulich belegt.

    5.8.20

    4.8.20

    Beim Anschließen des Rades beim Supermarkt bemerke ich, mein Halstuch nicht dabeizuhaben. Zuerst improvisiere ich drinnen an volleren Stellen noch mit dem Rollkragen, dann wird mir das zu albern. Niemand meckert. Vermutlich merken die meisten nicht mal was - schließlich ist man mit Einkaufen beschäftigt und erwartet ohnehin nicht, überhaupt irgendeinem Gesicht zu begegnen.

    3.8.20

    Der Eckzahn bröckelt weiter... Aber die Bilder und Videos von den Demonstrationen sind eine Freude, die mir über alles hinweghilft.

    2.8.20

    Noch mehr Glücksgefühle, noch mehr Feier auf dem Nachglühen im Mauerpark.
    Einziger Wehrmutstropfen: Bei der Rückkehr zum Rad muss ich feststellen, dass jemand ein so großes Problem mit dem Grundgesetz, insbesondere der Meinungsfreiheit hat, dass er meine Bitte um Abstand aus der Hülle am Radkorb entwendet hat. Doch dies ist selbst ohne Drucker leicht ersetzbar, und die Erinnerung an all die klugen, offenherzigen Menschen wird meine Seele noch lange erfrischen und stärken.
    Selbst dass mir beim Abendessen der vierte Zahn seit Beginn der Maßnahmen bröckelt, kann mich nicht mehr erschüttern. Ich hatte schon seit ein paar Wochen sein Gegenstück als schwächelnd in Verdacht.

    1.8.20 - Tag der Freiheit

    DIE DEMO!

    26.7.20

    24.7.20

    Mal eine richtig nette Begegnung:
    Auf der Radspur läuft eine junge Frau mit ihren Rollschuhen, dicht hinter ihr bleibt ein Kerl auf dem Fahrrad, der nicht überholt und daher wohl zu ihr gehört. Kaum bin ich an ihnen vorüber, stürzt sich die Tüte mit Brötchen aus meinem etwas überfüllten Radkorb. Als ich an die Seite schwenke und zurückschaue, ahne ich bereits, dass ich nicht umkehren muss: Die Frau hält zielstrebig auf die Tüte zu, schnappt sie im fahren und überreicht sie mir fröhlich ebenfalls ohne Aufenthalt. Während ich mich noch herzlich bedanke, ruft mir ihr Begleiter im Vorüberziehen im Bezug auf mein Radkorbschild zu: "Cooler Spruch!" Noch ein Anlass, freudig zu danken.

    23.7.20

  • Und wieder hat eine Lobby ihren Willen durchgesetzt: Bei mir in der Wohnung sind zwei Rauchmelder installiert worden - dabei rauche ich gar nicht! Ich habe mit ihnen das Gefühl unberechenbarer Fremdkörper. Laut Beschreibung soll man sie möglichst nicht anrühren. Die wichtigste Funktion hat fraglos die Halts-Maul-Taste, die diese Dinger im Notfall zum Schweigen bringt. Das in solchem Falle noch fortsetzende Blinken muss man dann offenbar abkleben.
  • Nach Monaten führe ich ein Gespräch mit meiner dienstältesten und besten Mitarbeiterin im Umsonstladen, was ich wohl schon viel früher hätte tun sollen. Wir beschließen, ohne lange zu fragen bald wieder zu eröffnen, da die Gebäude der TU seit Wochen wieder zugänglich sind. Wer viel fragt, bekommt viel Antwort, und so recht zuständig ist für uns eh niemand.

    21.7.20

    Im dritten Gespräch der Reihe "Auf Augenhöhe" wird von einer Physiotherapeutin und Achtsamkeitslehrerin die interessante Frage aufgeworfen: Wenn es um Gesundheit ginge, warum hörte man dann von Anfang an nie etwas über die wichtige Stärkung des eigenen Immunsystems, welches doch die beste Waffe im Kampf gegen jeden Erreger ist?

    16.7.20

    15.7.20

    Es würde mich nicht im Mindesten überraschen, wenn Drosten von seinem "Urlaub" nicht zurückkäme, sondern irgendwo im maskenfreien Ausland untertauchte. Ihm muss ja langsam mal klar sein, wie dünn die Luft für ihn wird.

    9.7.20

    Euphorie - welch ungewohnt gewordenes Gefühl!
    Erst erfahre ich von einem ersten Untersuchungsausschuss und sehe dabei auch erstmals den Gründer der Ärzte für Aufklärung.
    Dann stelle ich bei meinen Recherchen für den nächsten Kiezboten fest, wieviel mehr als ohnehin erwartet ich mit dem Halleyschen Kometen als Aufhänger ins Schwarze getroffen habe. Thema eines Artikels sollten namentlich ein drittes Mal Geschäfte mit der Angst sein. Die Parallelen von 1910 zur gegenwärtigen Hysterie sind so üppig, dass ich auf die Schweinegrippe aus Platzgründen vielleicht kaum noch eingehen können werde. Das Gesamtthema eignet sich womöglich für ein umfangreicheres E-Büchlein.

    8.7.20

    Langsam bekomme ich den Eindruck, dass einer breiten Masse durch die jahrelange einseitige öffentliche Berichterstattung nicht nur die Unterscheidung von informieren und missionieren verwischt wurde, sondern die Bedeutungen geradezu vertauscht worden sind.

    7.7.20

    Den Verschwörungstheorien des Kopernikus folgend, nach welchen nicht die Erde im Mittelpunkt der Welt steht, gerät Galileo Galilei 1615 mit der Kirche in Konflikt und wird ein Jahr später zum Schweigen verurteilt. Da er sich jedoch nicht lange daran hält, wird er später bis zu seinem Tode zum Gefangenen der Inquisition.

    6.7.20

    Nun ist auch noch Connys Fahrrad gestohlen worden!

    5.7.20

    Für mich steht endgültig fest: Sollte ich jemals wieder auf einem eigenen Rechner ein Betriebssystem installieren müssen, wird dies kein Windows sein.
    Gib Gates keine Chance!

    30.6.20

    Auch in einer Demokratie sollte niemals eine Person, der Staat, ein sonstiges Gremium oder selbst das angeblich oder tatsächlich herrschende Volk ermächtigt sein, Grundrechte abzuschaffen oder einzuschränken.

    29.6.20

  • Neben meinem Körper verabschiedet sich nun zunehmend auch mein Geist.
    Unser Spind im Sprengelhaus steht weit offen, als ich ankomme; der Dauerleih-Laptop ist fort. Anscheinend habe ich am Freitag nicht richtig abgeschlossen. Alle Nachforschung bringt einstweilen nichts; der Verleiher ist im Urlaub, die andere beste Kontaktperson erst am Donnerstag wieder da. Damit bricht auf unabsehbare Zeit meine wichtigste Verbindung zum Internet weg, vom noch nicht einschätzbaren finanziellen Verlust mal ganz abgesehen.
  • Bereits seit 2012 führe ich meine Tagesgedanken. Nach nicht einmal einem halben Jahr ist für 2020 bereits mehr zusammengekommen als je zuvor.
  • Auch in Paul Watzlawicks großartiger 'Anleitung zum Unglücklichsein' fühle ich mich wiederholt an unsere Tage erinnert. Besonders treffend: die Elefantengeschichte ohne Elefanten!

    28.6.20

    26.6.20

    Wie viele Erinnerungen aus allen Abschnitten meines Lebens mich in den letzten Monaten immer mehr überkommen! Als zöge es noch einmal an mir vorüber - unchronologisch und über die Zeit verteilt.

    25.6.20

    Schon mal gut: Da ich keine Infektion bin, muss ich mich auch nicht vorbeugen.

    24.6.20

  • Der 100ste Tag meiner Gefangenschaft. Man sieht es mir an.
  • 1800 Ärzte für Aufklärung und Unterstützer - Es beruhigt mich wiederum ein wenig, dass ich in diesem Krieg nicht allein bin.

    23.6.20

    (gesendet in Facebook)
    Ihr könnt euch befriedigt zurücklehnen: Ich werde im Fratzenbuch künftig weniger aktiv sein. Nutzt ja alles nichts. Wer noch Interesse an mir hat, weiß ja, wie er zu mir kommt.
    Eines jedoch möchte ich zuvor noch aufklären: Es ging mir nie darum, über Corona zu diskutieren. Da ich - wie wohl alle Kommentatoren bei mir - kein Humanmediziner bin, habe ich stets nur Fachleuten das Feld überlassen. Wie sich zeigte, wurden diese wohl kaum jemals angehört, statt dessen mir gegenüber die Themen gewechselt, mir vollkommen fremde Aussagen oder Ansichten in den Mund gelegt und ich in der Summe niedergeschrien.
    Dabei merkte folgerichtig auch kaum jemand, dass meine Themen immer weniger überhaupt mit Corona zu tun hatten.
    Warum man in der Chronik anderer konsequent im Mob herummeckert und alles in Frage stellt, bis der andere endlich mundtot ist, ohne dessen Quellen zu prüfen oder nach seinem Befinden zu fragen, weil man keine anderen Meinungen ertragen kann und diese auch nicht verstehen möchte, werde ich wohl trotz allen psychologischen Interesses nie ganz nachvollziehen können.

    22.6.20

    "WOLLT IHR DEN TOTALEN VIRUS?"

    21.6.20

    Endlich mal was Schönes: Ich besuche eine Tante, und wir teilen uns mit ein paar Jahren Verspätung das Briefmarken-Erbe ihres Schwagers, meines Onkels. Nun habe ich etwas, mit dem ich mich gewiss für Wochen immer mal von den Schrecknissen ablenken kann.

    20.6.20 (nachts)

    Verzweiflung.

    18.6.20

  • Laut der staatlichen Einrichtung RKI gibt es in Schleswig-Holstein nun noch -21 positiv PCR-Getestete, in Baden-Württemberg -29. Wie darf man sich minus fünfzig Menschen vorstellen? Ob man ohne die Maskenpflicht wohl wieder zurückfällt auf kritische -10?
  • Ich habe ja immer geahnt, wie unerträglich ich ein Leben in der DDR empfunden hätte. Dass ich es aber einmal am eigenen Leibe spüren würde...!
  • "Niemand hat die Absicht, eine Zwangsimpfung durchzuführen."
    So langsam glaube auch ich daran, dass das Warten bis zur Impfung keine leere Drohung gewisser Leute ist. Ich weiß nicht zu sagen, ob dadurch meine Angst oder meine Depression gewaltiger ist.
  • Angeblich ein türkisches Sprichwort: "Denjenigen, der die Wahrheit spricht, jagt man aus neun Dörfern."

    17.6.20 - Tag des Widerstands

    Vielleicht sollte ich ja doch Verschwörungstheoretiker werden. Vielleicht stelle ich einfach die Theorie auf, dass man sich wieder einmal dringend gegen die Staatsmacht verschwören sollte wie bereits 1848, 1944 und 1989. Wenn man die Fälle miteinander vergleicht, erkennt man die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede und damit die Erfolgsaussichten der Methoden. Insofern sind wir mit Aufklärungsarbeit und Massendemonstrationen doch eigentlich recht gut aufgestellt.

    14.6.20

    Aus einer Mail in unserer Tanzliste:
    "...über die Ursache und über die Umstände gibt es eine Reihe verschiedener Informationen, die sich sogar so breit auffächern, dass sie sich geradezu widersprechen.
    Die einen sprechen von Linksradikalen, die anderen von Rechtsradikalen, mal fallen Bezeichnungen von Verschwörungstheoretikern, andere reden von Schlafschafen, noch andere nennen es das große Erwachen.
    Jeder kann sich die für sich passende Bezeichnung aussuchen, doch in Wirklichkeit möchte niemand von uns in eine Schublade gesteckt werden. Wir alle möchten mit Respekt behandelt werden und Freude im Leben erleben.
    Die nun so dringlich erforderliche Fähigkeit, die es zu üben gilt, ist trotz vermeintlicher Widersprüche in einem Bereich, sich eben nicht von bekannten und geschätzten Menschen ... zu verabschieden und stattdessen ins Gespräch zu kommen und der anderen Person zuzuhören. Sich mit bisher vielleicht noch nicht bekannten Inhalten beschäftigen, die eigene Position überdenken und selbst nach guten und überzeugenden Argumenten suchen.
    Oder einfach nur in Kontakt bleiben und akzeptieren, dass nicht alle Menschen gleiche Ansichten haben, diesen Umstand aushalten ohne abzuwehren - ohne über andere zu urteilen.
    Das könnte der Mehrgewinn dieser Zeitqualität sein, von dem wir alle profitieren können."

    13.6.20

    Derweil ich mich voriges Jahr monatlich an durchschnittlich 671 Zugriffen auf mein Tanzbuch erfreuen durfte, purzelten sie im Mai auf 290 hinab - Tiefststand seit mindestens 5 Jahren. In der Theorie tanzt es sich eben nicht besonders gut.

    12.6.20

    19:10 In der Hoffnung, es möge spätestens nächstes Jahr wieder irgendwelche Termine geben, ist nun mein Kalender für 2021 fertig- und bereitgestellt.
    20:50 Ein dritter Zahn schwächelt, aber diesmal ist wenigstens nur ein kaum bedeutsamer und geringer Teil abgebrochen.

    11.6.20

    Ein Kieznachbar, Physiotherapeut und Kollege aus alten Quartiersratstagen lobt mich begeistert für meinen Kiezbotenartikel und stimmt mit mir überein, dass es wohl der wichtigste seit je sein dürfte.

    10.6.20

    Nun habe ich die elementare Analyse des Krisenmanagements des Referats KM 4: Schutz kritischer Infrastrukturen, Bundesministerium des Inneren, auch inklusive des Anlagenbandes!

    9.6.20

    0:55 Stundenlang liege ich wach und erkenne: Wenn die Mehrheit endlich das volle Ausmaß der Zerstörungen durch die Maßnahmen an Gesundheit und Menschenleben, Wirtschaft, Forschung und Lehre, der Demokratie und der gesamten Kultur begreift, wird es für uns alle zu spät sein.
    1:45 Allein aufgrund einer harmlosen Grippewelle im März sind wir auf halbem Wege, aus der Bundesrepublik Deutschland ein totalitär regiertes Entwicklungsland zu machen.
    10:15 Es kann im Leben kein 'glückliches Ende' geben, solange deine Mitmenschen dir deine Selbstbestimmung verwehren wollen.

    8.6.20

    Jener kleine Treppensturz ist mit seinem verstauchten Zeh nur vordergündig eine Abwechslung, bildet er doch nur eine Folge und Variante der gesamten kollektiven Selbstzerstörung seit März.
    Aktuelle "Fälle" (Personen mit positivem PCR-Test) in der BRD: nur noch 5.900 (0,007% der Gesamtbevölkerung)!

    7.6.20

    Für die ersten Wochen der Corona-Maßnahmen hätte man noch von grob fahrlässiger Massentötung oder -körperverletzung und Freiheitsberaubung sprechen können. Im April wurde daraus Totschlag. Spätestens seit Mai muss man von Massenmord sprechen.

    4.6.20

    15:30 Liebe Zuschauer von ARD und ZDF! Es ist nichts wichtiger, als dass ihr Okklumentik lernt!
    (Überhaupt fühle ich mich seit Wochen bei so vielem in 'Harry Potter und der Orden des Phönix' an die gegenwärtige politische Lage erinnert.)
    18:15 Falls es wirklich jemals einen Impfstoff geben sollte, möchte ich doch sehr auf die Gerechtigkeit bestehen, dass unsere 'großen Helden' Merkel, Spahn, Drosten und Tierarzt Wieler ihn als allererste 'genießen' dürfen!
    (Vor allem, weil dann die ersten vermutlich wahrhaftig die letzten sein werden...)

    2.6.20

    Für das nächste Jahr wünsche ich mir einen neuen Satz Briefmarken mit den wahren Helden der sogenannten Corona-Krise: Bhakdi, Wodarg, Schiffmann, Hockertz, Kessler, Köhnlein, Homburg und all der vielen anderen kritisch-sachlichen Ärzte und Wissenschaftler, sowie natürlich den redlichen Herrn Kohn - vielleicht gerechterweise auch jener Journalisten, welche ihnen, da die Staatsmedien willentlich versagen, immer aufs Neue Plattformen bieten wie Lehrich, Preradovic und Jebsen. Daraus könnte man sehr gut eine viele Jahre währende Reihe Dauermarken gestalten, um beständig gegen das Vergessen zu mahnen, wozu geltungssüchtige Politiker fähig sind und dass Zwang immer der falsche Weg ist.

    1.6.20

    TATSÄCHLICH! Herr Wieler ist Tierarzt! Wie kommt so jemand an einen solchen Posten?
    Robert Koch tut mir jedenfalls nur noch um so mehr leid. Sein Grab muss vom vielen Sichrumdrehen schon sehr in Mitleidenschaft gezogen sein.

    31.5.20 - Weltnichtrauchertag

    Noch immer stirbt jeder Achte in Bundesdeutschland an den Folgen des Rauchens - weit über 100.000 Menschen jährlich, 300 an jedem Tag.
    Müssen deswegen Raucher in Quarantäne?
    Gibt es allgemeine Versammlungsverbote?
    Gibt es einen Maskenzwang?
    Wie kommt es wohl, dass dem nicht so ist...?
    Pst, psst! Weil solche Maßnahmen sinnlos und schädlich sind! Wenn auch beim Rauchen weniger als bei Coronilein.

    30.5.20

    Heureka ist griechisch für "Ich habe gefunden".
    In diesem Falle handelt es sich um die Analyse des Krisenmanagements durch Oberregierungsrat Kohn, BMI im Original, sowie die nachgefolgte Pressemitteilung der externen Experten dieses Corona-Papiers.

    29.5.20

    Trotz der Tautologie bevorzuge ich die Bezeichnung 'blöde Maske'.

    28.5.20

    Nach wohl 12 Wochen tanzt Conny endlich wieder mit mir. Es ist so herrlich und kein Vergleich mit dem Quarantänetanzen vom März und April.

    26.5.20

    Ich habe ein neues Türschild:
    Zutritt nur ohne Maske!

    25.5.20

    Endlich komme ich dazu, auf Abgeordnetenwatch eine Frage an mehrere der Bundestagsabgeordneten zu stellen:
    Sehr geehrte Frau (...)! / Sehr geehrter Herr (...)!
    Seit über 2 Monaten bestehen nun erhebliche Freiheitseinschränkungen, obgleich keine der pessimistischen Vorhersagen eingetroffen ist. Im Gegenteil, war die Corona-Welle bereits Mitte März im Abklingen begriffen. Das bundesdeutsche Gesundheitssystem war zu keiner Zeit bedroht oder auch nur im Ansatz ausgelastet. Statt dessen haben wir in den Krankenhäusern Kurzarbeit und Leerstand; die medizinische Versorgung in anderen Bereichen ist eingeschränkt; wichtige Operationen werden verschoben.
    Konkurse, Selbstmorde und häusliche Gewalt bleiben an der Tagesordnung. Forschung und Lehre sind gestört. Besonders Kinder und alte Menschen werden in ständige Angst versetzt. Auch die Isolation schädigt Psyche und Immunsystem bei uns allen. Die Maskenpflicht hat gesundheitsschädliche Nebenwirkungen und ist ein Angriff auf die Menschenwürde. Theater, Kino, Sportgruppen, Konzerte, Messen, Feste – unsere gesamte Kultur ist auf Eis gelegt.
    Dabei stufte bereits eine Studie der WHO vom Herbst solche Maßnahmen als 'sehr gering' ein (niedrigste Stufe, da 'wirkungslos' nicht vorgesehen). Aktuelle Studien kommen zum gleichen Schluss. In jener für das BMI wird von einem Fehlalarm gesprochen und die sofortige Beendigung der Maßnahmen gefordert. Was tun Sie oder Ihre Partei hierfür?

    Derweil ich von den meisten eher hohle Floskeln befürchte, muss ich von Herrn Spahn wohl eher überhaupt keine Antwort erwarten, da seine Beantwortungsquote als anscheinend einzige bei einem einsamen Prozent liegt. Die von Frau Merkel allerdings bei genau null.

    Leider wollte man auf Abgeordnetenwatch eine so unbequeme Fragestellung nicht zulassen, weil man dadurch eine sinkende Bereitschaft der Politiker dem Projekt gegenüber fürchtete...

    19.5.20

    Nach vielen Wochen schaue ich also doch noch einmal auf die aktuellen Zahlen des RKI: Zieht man von den "Fällen" die "Genesenen" und die mit Corona an irgendwas Verstorbenen* ab, kommen wir bundesweit auf 11.500 aktuelle "Fälle". Auf die Bevölkerung gerechnet sind dies nicht einmal 0,014%.
    Berlinweit sind noch 396 aktuelle "Fälle" übrig, kaum 0,011% der Gesamtbevölkerung. Grund genug also, noch monatelang weiter auf dem Sofa zu sitzen und fernzusehen.

    * Gemeint sind mit positivem PCR-Test Verstorbene.

    17.5.20

    Ich bevorzuge ja die Bezeichnung Verarschungstheoretiker.

    13.5.20

    Was nutzen offene Geschäfte, wenn man sie nur mit Maske betreten darf! Solange im Laden der Trieb nach draußen alles andere überwiegt, kann man es auch sein lassen.

    11.5.20

    Dass die Weltausstellung in Wien 1873 auch von der Cholera überschattet wurde, hatte ich zwischenzeitlich ganz vergessen. Ein Aspekt, der im zweiten Wilhelmine-Band nicht zu kurz kommen darf und nach Anspielungen geradezu schreit! Jedenfalls habe ich nun ein weiteres Feld, auf dem es zu recherchieren gilt.

    9.5.20

    Vielleicht sollte ich mich um Verständnis bemühen. Natürlich möchten die Leute gern an ihrer Vorstellung festhalten, dies alles hätte irgendeinen ihnen nützlichen Sinn.

    8.5.20

    Am 8.3. hatte ich mich ja noch gefreut, dass er schon im zweiten Jahr auf einen Sonntag fällt. Doch für heute war die Obrigkeit der Ansicht, es brauche unbedingt als Ersatz einen gesetzlichen Einzigestadtderweltfrauentag.

    7.5.20

    Im Mathematikunterricht sollte nicht nur das Anfertigen von Statistiken gelehrt werden, sondern auch wesentlich mehr die Benutzung und Deutung bestehender Statistiken, insbesondere die Untersuchung auf deren grundsätzliche Aussagekraft, ferner Fragen nach dem Ersteller und seinen Absichten.

    4.5.20

    Mit 60 Kilogramm bei 186 Zentimetern ist mein Körpergewicht nun auf einen Stand von vor über 20 Jahren gesunken.

    3.5.20

    2025 über 2020: "Wir hatten ja nichts!"

    2.5.20

    Das gute an all den Verschwörungstheorien, die es schon immer gab, ist der Umstand, dass an so vielen etwas dran ist. Denn nur dadurch, dass es viele widerstreitende Interessen und Meinungen gibt, kann es eine Entwickelung zum Besseren geben. Viele Staaten, möglichst in sich föderativ statt zentralistisch aufgebaut, viele Firmen, viele Parteien, viele Organisationen sind die Lösung gegen jede Art von Einseitigkeit und Totalitarismus.

    1.5.20

    Auch das noch!

    30.4.20

    11 Jahre Ula... Nutzt nur grad nichts.

    29.4.20

    Zwang hat noch nie irgendwo zu einem Endsieg geführt.

    Es wird Zeit, dem zunehmend grassierenden Maskenzwang und den unerfreulichen Verhältnissen auf Facebook mit einem neuen Profilbild Folge zu leisten.

    Dieses Modell hat zwei Vorzüge: Zum einen schadet es der Gesundheit weniger als andere Masken. Zum anderen verfolgt es konsequent und effektiv die eigentliche politische Zielsetzung.

    Heute ist mit sieben Wochen das Tanzen bereits genau so lange ausgefallen wie nach meinem Unfall.
    Damals hat mir nichts so sehr geholfen wie der unbedingte Wille, mir schnellstmöglich mein altes Leben zurückzuerobern.

    28.4.20

    Tränen, nichts als Tränen.
    (Aber keine Angst, ihr Covidioten; wenn ihr es verlangt, heule ich nur noch in die Armbeuge.)

    27.4.20

    Vor Jahren habe ich einmal am Brettspiel 'Pandemie' teilgenomen. Heute erkenne ich beim ursprünglich von anderen an den Haaren herbeigezogenen Vergleich von Corona mit der Spanischen Grippe 1918-20, wie wenig wahrscheinlich ein solches Szenario heutzutage noch ist. Schlussendlich beteiligt sich auch genanntes Spiel nur am Geschäft mit der Angst. Vielleicht ein gutes Thema für den nächsten Kiezboten.

    Ich erhalte die Insider-Information, dass bei der Polizei grundsätzlich nicht getestet wird. Warum denn wohl!

    Je mehr freiwillig Masken tragen, desto länger wird dieser gesamte Unsinn dauern, weil Politiker wiedergewählt werden wollen.

    26.4.20

    Nach zwei Alpträumen eher privater Natur heute Nacht folgte noch ein dritter, in welchem ich mich erstmals in einem weltumspannenden totalitären Staat wiederfand und mit jemandem über Widerstandsmöglichkeiten nachsann.
    Dennoch wage ich jetzt doch einmal offiziell ein paar vorsichtige Vorhersagen:
    1) Die Corona-Lügenblase wird spätestens im kommenden Sommer platzen oder klammheimlich hinfortwehen.
    2) Es werden in den nächsten Jahren international zahlreiche Politthriller, Dramen, gesellschaftskritische Science Fiction und Dokumentationen in Film- und Buchform über die gegenwärtigen Irrtümer, Fehler und Verbrechen aus Dummheit, Gier und Geltungssucht entstehen.
    3) Es wird international eine Flut aus Studien über die schweren Kollateralschäden wie unter anderem die Selbstmorde, die psychischen Schäden, die Konkurse, die zusätzliche Umweltbelastung, die Nutzlosigkeit der meisten Maßnahmen, die Schädlichkeit der Masken und vieles andere geben. (Geht ja bereits los...)
    4) Es wird eine Flut von Klagen gegen Bund und Länder erfolgen - leider jedoch nicht gegen die verantwortlichen Entscheidungsträger.
    Es sei denn, der Staat gleitet noch weiter in den Totalitarismus ab, nachdem jener vor 30 Jahren auf deutschem Boden endlich besiegt schien.

    25.4.20

    Jetzt haben sie auch noch den Wochenmarkt umzäunt und mit zahlreichen 'Ordnern' und bewaffneter Polizei versehen, damit man auch hier schön in einer Sozialistischen Warteschlange kuscheln und später das ach so gefährliche Gelände nicht so schnell verlassen kann. Welch ein Sicherheitserlebnis!

    24.4.20

    Besonders gespannt bin ich auf all die Studien in den nächsten Jahren zu den Kollateralschäden, speziell zum Beispiel zu den entstandenen Traumata bei Kindern.

    23.4.20

    Bisweilen muss man sich über die Aggressivität auf Facebook wundern. Natürlich erkenne ich die positiven Nebenwirkungen: Jeder Kommentar und jedes darauf erfolgende Gefällt-mir schiebt meine Themen unabhängig von seinem Inhalt auf allen Startseiten ein wenig empor oder lässt sie dort überhaupt erst erscheinen. Ohne diese Hilfe könnte ich unmöglich so viele Menschen erreichen.
    Ein wenig erinnert dies an den Schwarzen Kanal des DDR-Fernsehens: Manch aufmerksamer Betrachter mag hierdurch erstmals auf Sachverhalte hingewiesen worden sein und sich sein eigenes Bild über die so falsch dargestellten Vorgänge und den Westen gemacht haben. Im Bekanntenkreis habe ich einige, welche sich diese Fähigkeit ins andere Staatsfernsehen hinübergerettet haben.

    22.4.20

    Sofern man an wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert ist, wird man verschiedene Forschungsmeinungen anhören müssen. Solche erhält man einzig, wenn man auch mehrere Fachleute abfragt. Man bekommt dies alles nicht, wenn man sich einseitig informiert durch von den staatlichen Medienkonzernen bezahlte Journalisten ohne in diesem Falle medizinische Ausbildung.

    21.4.20

    Ich muss wirklich besser aufpassen, dass ich nicht vor Nervosität und Entkräftung noch vom Rad falle. Es wäre mir sehr unangenehm, in irgendeiner Corona-Statistik aufzutauchen.

    20.4.20

    Wenigstens könnte man endlich einmal zu recht behaupten, früher sei alles besser gewesen.

    18.4.20

    Vor ein paar Tagen musste sogar das RKI gegen seine eigenen finanziellen Interessen zugeben, dass die Lahmlegung unserer Gesellschaft in keiner Statistik zu Buche schlägt und demnach vollkommen sinnlos war und ist. Nun erdreistet sich der jeglicher medizinischen Kenntnis entbehrende Diktator Spahn der gegenteiligen Behauptung, um sich aus der Affäre zu reden. Offensichtlich ist ihm eine Fortsetzung seiner politischen Karriere wichtiger als Wahrheit und Allgemeinwohl. Leider überrascht mich das nicht.

    16.4.20

    "Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat." - Mahatma Gandhi

    15.4.20

    Ich vermisse dich...

    14.4.20

    Nach meiner Wahrnehmung als Historiker, Betriebswirtschaftswissenschaftler, Laien-Psychologe und Laien-Jurist stellen die gegenwärtigen Übermaßnahmen nicht allein eine mehrfache Verletzung des Grundgesetzes dar, sondern das schlimmste Verbrechen eines deutschsprachigen Staates gegen seine Bevölkerung seit dem Mauerbau.

    13.4.20

    "Live aus dem ARD-Hauptstadtstudio ist nun der Astro-Physiker Dr. Fakenews zugeschaltet, der uns die immense Gefahr bestätigt:"
    "...die Sonne hat... auch... Corona..."
    "Danke, Dr. Fakenews."
    "Das Gespräch wurde vor der Sendung aufgezeichnet."

    12.4.20

    Es kann der Beste nicht in Frieden atmen, wenn es dem bösen Raucher nicht gefällt.

    10.4.20

    Beim Frühstück begegnet mir in einem Geschichtsbuch die bekannte Karrikatur "Der Denkerclub" von 1819.

    Abends: Ein Bürgersteig wird dicht an dicht durch eine Gruppe von 8-10 Leuten blockiert, die meisten davon Polizisten. Maskierungen sehe ich keine. Dass diese noblen Herrschaften über dem Gesetz stehen, ist man nicht nur aus dem Straßenverkehr ja längst gewohnt. Ihre Haltung gegenüber dem Versammlungsverbot des mal eben aus der Laune heraus erweiterten Infektionsschutzgesetzes lässt allerdings tief blicken, welchen Sinngehalt sie dem selbst beimessen.

    9.4.20

    Da nun auch noch alle Aktionärshauptversammlungen verschoben werden und mit ihnen die Dividendenauszahlung, liegt auch meine letzte nenneswerte Einnahmequelle erst einmal auf Eis.

    Und das war die nächste Zahnwand...!

    8.4.20

    Mein Körpergewichtsbarometer:
    67kg - bisheriger Höchstwert
    66kg - Normalgewicht (zuletzt Oktober 16)
    65kg - normaler unterer Schwankungsbereich; minimale Überlastung (zuletzt Sommer 19)
    64kg - depressive/stressige Phase oder leichte Krankheit
    63kg - Dauerstress oder schwerere Erkrankung
    62kg - länger anhaltende Depression und Dauerstress, zum Beispiel aufgrund wochenlanger Massenhysterie mit Einschränkungen der Grundrechte
    61,5kg - heutiges Messergebnis

    7.4.20

    Diesen Monat 16.000 Euronen Miese im Aktienwert sind nicht das Problem, sondern der versicherungsbedingte Mangel an freien Rücklagen, zu diesen historisch günstigen Preisen angemessen viel nachzukaufen.

    5.4.20

    Nach genau vier Wochen getraut sich Conny immerhin wieder eine kurze Umarmung - beiderseits maskiert.

    4.4.20

    Ich beginne mit der Komposition einer Rundmail an meine Tanzleute:

    Liebe Mit-Insassen!
    Nun ist die Zeit gekommen, da ich mich endlich offiziell dafür entschuldigen muss, für ein paar Tage den irreführenden Statistiken aufgesessen zu sein.

    Die Zahl der Infizierten sagt nichts über Häufigkeit, Art und Ausmaß der Krankheitsfälle aus. Die Tests haben darüber hinaus eine hohe Fehlerquote.
    Die "Corona-Toten" werden nicht auf ihre eigentliche Todesursache (Alter, Krebs, Vergiftung, Unfall u.s.w.) untersucht und werden somit ebenfalls für eine höchst unseriöse und unwissenschaftliche Zahlenakrobatik missbraucht.
    Ihr Durchschnittsalter ist 81. Dasselbe käme bei einer Statistik über Schnupfen-Tote heraus, weil 81 nun einmal der gegenwärtigen durchschnittlichen Lebenserwartung in Bundesdeutschland entspricht.

    Die beste Waffe gegen jede Krankheit ist die eigene Abwehrkraft. Durch die Übermaßnahmen wird sie jedoch systematisch zerstört! Angst und Isolation, verstärkt durch den Entzug lebensbejahender Aktivitäten, sind für uns alle eine gesundheitsgefährdende Mischung.
    Für die einzig - in einem Ausmaß wie durch Influenza - gefährdeten Alten und Vorerkrankten wäre es die rascheste Lösung, wenn sie schleunigst von möglichst vielen Immunen umgeben wären.

    Einige wichtige originale Expertenmeinungen hierzu findet ihr auf http://ohher.de/Corona.htm gesammelt, sofern es euch interessiert.

    In der Hoffnung auf baldige geistige Gesundung der zu Unrecht Zuständigen
    Oliver

    3.4.20

    Das vermehrte Aufbeißen zeigt Resultate: Wir verabschieden uns von der Hälfte eines hinteren Backenzahnes. Dass er die Corona-Hysterie nicht überstehen würde, war seit einigen Tagen zu erwarten. Wird es weitere Opfer geben?

    2.4.20

    Dies war die konkurrenzlos bizarrste und deprimierendste Geburtstagsfeier, an der ich jemals teilnehmen durfte. Doch da sie das Geburtstagskind für diese kurze Zeit glücklich machte, muss auch ich zufrieden sein.

    1.4.20

    An meinem Monitor machen die Einstellungstasten schlapp. Hoffentlich hält er durch, bis ich mir einen aus dem Umsonstladen holen kann...
    Auch eine leichte Kapuzenjacke fürs Radfahren bei milderem Wetter bräuchte ich dringend, doch hat ja alles zu! Kleidung muss man anfassen, anschauen und anprobieren können, also scheidet Bestellung im Internet aus.

    31.3.20

    Die Uhrzeit!? Ich bin froh, wenn ich den Wochentag zusammenbringe!

    29.3.20

    Drei Jahre fernsehfrei! Ich habe es keine Sekunde lang vermisst.

    28.3.20

    11:45 Die neueste Meldung im ARD-Tagespropheten:
    "Wie berichtet, wurde gestern ein junger Mann von einem Güterzug erfasst. Bei der Untersuchung seiner Reste wurde der Corona-Virus nachgewiesen. Gesundheitsminister Spahn (SPD) sagte hierzu: 'Da sehen Sie mal, wie tödlich dieser Erreger ist!* Selbstverständlich wurde der gesamte Zug inklusive Ladung und Führer in Quarantäne geschickt, um festzustellen, ob das Virus übertragen wurde!' Wie gut, dass so viel für unser aller Sicherheit getan wird!"
    12:00 Ist ein Einkaufswagen nicht infektiöser als mein mitgebrachter Radkorb? Aber Befehle sind Befehle, da will man natürlich nicht mit gesundem Menschenverstand ran!
    An sich wäre es mir gleichgültig, wenn es nicht umständlicher wäre und zusätzlich Zeit kostete.
    13:00 Irgendwann kommt für jeden der Zeitpunkt, zu dem er sich entweder für das Leben oder für die Angst entscheiden muss.
    13:30 Streifenpolizisten in Heimarbeit könnte ich mir recht gut vorstellen.
    14:00 Desinfektionsmittel sind ja nun auch nicht eben gesund.
    16:45 Inzwischen erscheint die einfachste Lösung meine möglichst baldige Infektion zu sein. Sobald ich im Anschluss offiziell immun bin, könnte mich Conny angstfrei zu sich lassen.

    * Was eigentlich als überzeichnende Satire gemeint war, hat sich später leider als bittere Realität herausgestellt: Auch Unfallopfer mit positivem PCR-Test werden als Corona-Tote deklariert.

    27.3.20

    Ziehen wir mal kurz eine Zwischenbilanz: In China, wo die Welle seit Wochen vorüber ist, haben wir nach weltweit verwendeter Statistik 0,0002% der Bevölkerung, die MIT Corona gestorben ist - WORAN, das steht auf einem ganz anderen Blatt. In Bundesdeutschland sieht es noch bedrohlicher aus (weil hier jeder noch so gesunde Affe getestet wird; wenn der sich dann wegen einer ungünstig positionierten Bananenschale das Genick bricht, zählt er als Corona-Toter): über 0,0003%.

    26.3.20

    Man sollte die Urgewalt der sich selbst bewahrheitenden Behauptung stets nur für positive Dinge nutzen, da es sich andernfalls um Missbrauch handelt.

    25.3.20

    "Politiker in Amt und Würden werden gefahren, damit sie sich beim Gehen durch puren Realitätskontakt substanziell nicht so abnutzen."
          Jochen Malmsheimer

    24.3.20

    Es würde mich ja richtig ankotzen, wegen zunehmendem Totalitarismus auch in Gestalt irgendwelcher überzogener "Notstandsgesetze" die Heimat verlassen zu müssen. Allerdings würde ich natürlich in einem deutschen Land verbleiben, wobei mir Liechtenstein gegenwärtig freiheitlicher erscheint als Bundesösterreich. Schweiz? Luxemburg...?

    23.3.20

    Vor genau 200 Jahren wurde in der preußischen Provinz Sachsen das Turnen an Schulen und Universitäten aus politischen Gründen verboten.

    22.3.20

    Ich schau mir die Zahlen nicht mehr an. Wirkliche Erkenntnisse sind daraus nicht zu gewinnen, weil die falschen Dinge gezählt und ohne Vergleichswerte anderer Viren präsentiert werden. Alles eitle Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. Zeitverschwendung.

    21.3.20

    Man muss mich nach dieser Woche wohl als seelisch vorerkrankt zählen.

    20.3.20

    Erstmals bei mir eine Wurzelbehandlung mit wenngleich leichter Betäubung. Schade. Vielleicht das Alter oder der allgemeine Nervenzustand - oder eben, weil es schon verdammt tief ging.

    19.3.20

    Ohne beständige Hinterfragung geht jede Wissenschaft zugrunde.

    18.3.20

    Faszinierende Zahlen:
    In China ist seit Wochen keine nennenswerte Veränderung mehr zu verzeichnen.
    In Bundesdeutschland ist bereits seit einer Woche die Anzahl der Neuinfektionen* ziemlich konstant - dies, obwohl all die Schließungen und Absagen noch gar nicht recht im Gange waren und zudem die Inkubationszeit addiert werden muss. Von exponentiell kann man da also wenig erkennen. Davon abgesehen ist nicht die Zahl der Infektionen interessant, sondern die der bemerkenswert Kranken.
    Besonders erstaunlich: Im Vergleich zu gestern sind sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg jeweils ein Corona-Toter weniger zu beklagen. Ich gratuliere zu der doppelten Wiederauferstehung. Vielleicht wurde einfach in diesen beiden Fällen eingesehen, dass da vorwiegend an was anderem gestorben wurde.
    Tote in fast allen weiteren Bundesländern weiterhin null.

    * Hierin irrte ich mich aufgrund missverständlicher Statistiken: Es handelte sich lediglich um die Anzahl neuer positiver PCR-Tests, welche zur Diagnose ungeeignet sind und nicht einmal endgültig etwas über eine mögliche Infektion aussagen.

    17.3.20

    Langsam frage ich mich doch wieder zunehmend, ob wir uns nicht auf einem gefährlichen Irrweg befinden. Endlich einmal einen Gang runterzuschalten, tut der Gesellschaft in jedem Falle gut. Oder zwei bis sieben. Uns jedoch schöner Erlebnisse zu berauben und gar mit Verboten Ängste zu schüren, nimmt auch Lebensmut. Sozialkontakte und Liebkosungen hingegen verbessern die Abwehrkräfte. Wenn dann selbst die allgemeine medizinische Versorgung eingeschränkt wird, läuft etwas schief.
    Nicht zum ersten Male fühle ich mich an den großen Pestzug von 1348 erinnert. Damals wurden hysterisch Katzen umgebracht, weil die ja vielleicht schuld seien. In Wahrheit konnten sich die den Erreger übertragenden Ratten dadurch noch ungehinderter vermehren.
    Heute nun sind die Verbote an Stelle diesen Katzenmordes getreten. Wer nicht mehr an den Arbeitsplatz darf, steht statt dessen mit anderen dicht gedrängt an der Kasse und kauft Dinge, die er nicht braucht, Leuten weg, die sie bräuchten - und ist nebenbei viel mehr Ausatmern ausgesetzt als im Büro. Wenn er damit fertig ist, setzt er sich mit zwölftausend anderen Leuten wiederum dicht an dicht auf eine Wiese oder in den Park. Das kommt dabei heraus, wenn man den Menschen das Selbstdenken schon in der Schule und im Anschluss mit Nachrichten und Verordnungen austreibt.

    15.3.20

    Wenn ich dieses Jahr nicht doch an Depressionen und Nervenzusammenbruch verenden will, muss ich mich dringend wieder mehr auf positive und nutzbringende Dinge konzentrieren anstatt nur auf Corona-Virus, Versicherungen, Staatsvergottung und all den anderen mehr oder weniger menschengemachten Wahnsinn. Die Zeit ohne Conny und Tanz will ich nun sinnvoll nutzen für die weitere Vorbereitung zur Einreichung meines historischen Romans, verbesserte Konzepte für das Tanzen 'danach', verschiedentliche geschichtswissenschaftliche Forschung, sowie vielleicht das Zusammenschneiden neuer Tanzvideos vergangener Bälle zur werbenden Veröffentlichung und ein neues Rollenspiel-E-Buch.

    14.3.20

    Ich habe lange mit mir gerungen und Statistiken gewälzt - soweit sie unter all den anderen für mich weniger hilfreichen Meldungen zu entdecken waren. Mir ist zum Heulen zumute, aber ich musste leider in die Pandemie des Absagens vorläufig mit einstimmen und meine Tanzkurse auf unbestimmte Zeit aussetzen.
    Wir haben mehrere Teilnehmer aus den Risikogruppen. Gewiss, diejenigen könnten erst einmal für sich selbst entscheidend wegbleiben, aber wir alle sind auch potentielle Überträger und haben in unserem familiären und sonstigen Umfeld weitere besonders gefährdete Menschen, deren Chancen durch ein Hinausschieben verbessert werden. Und auch als ansonsten kerngesunder und nicht lebensgefährdeter Mensch will man ja nicht unbedingt krank werden.
    Beim Tanzen lässt sich das Händegeben kaum vermeiden: Kreistänze scheiden komplett aus, Kreise finden aber auch in Gassen und Formationen reichlich statt, ferner Hand- und Armrunden, Ketten... Zudem nutzen die meisten unserer Teilnehmer die öffentlichen Krankheitstransporter (Busse und Bahnen).
    Es geht nun darum, die explosionsartige Ausbreitung des Virus auszubremsen. Vor zwei Wochen konnten wir alle noch bequem darüber lachen. Humor bleibt weiterhin wichtig, und ich werde mir deswegen keinen Hamster kaufen. Dennoch müssen wir nun bedenken, dass jeder gegenwärtig Erkrankte zuvor andere infiziert hat. Wie viele, wissen wir erst in wiederum zwei Wochen. Für mich entscheidend war der sprunghafte Anstieg der Krankheitsfälle* in den letzten Tagen. Rechnet man die gegenwärtige Entwicklung hoch, könnte schon jetzt in Berlin eine einstellige Prozentzahl der Bevölkerung mit dem Virus umherlaufen.

    * Hierin irrte ich mich aufgrund missverständlicher Statistiken: Es handelte sich lediglich um die Anzahl positiver PCR-Tests, welche zur Diagnose ungeeignet sind und nicht einmal endgültig etwas über eine mögliche Infektion aussagen.

    13.3.20

    Gegenwärtig auf die bundesdeutsche Bevölkerung also etwa 0,0038% erwiesene Krankheitsfälle* und 0,0000075% Tote. Klingt auch noch nicht dramatisch, von der Zuwachsgeschwindigkeit innerhalb weniger Tage einmal abgesehen. Ohne eine lungenkranke Lebensgefährtin und 81jährige Eltern würde ich wohl von noch gründlicherem Händewaschen abgesehen nichts weiter ändern und mir wenig Gedanken machen.

    * Hierin irrte ich mich aufgrund missverständlicher Statistiken: Es handelte sich lediglich um die Anzahl positiver PCR-Tests, welche zur Diagnose ungeeignet sind und nicht einmal endgültig etwas über eine mögliche Infektion aussagen.

    12.3.20

    Moment mal... Wenn Lungenkranke besonders gefährdet sind, gilt dies ja wohl auch für Raucher! An sich ja nicht überraschend, weil letztendlich ohnehin immer der Fall.

    11.3.20

    Ich bekomme Post ins Sprengelhaus - leider ohne Absender, aber offenbar von jemandem, der um meine Tanzkurse oder vielleicht gar das Tanzbuch weiß und mir eine Freude machen möchte. Ein faszinierendes Rätsel, zumal nicht leicht zu datieren...

    6.3.20

    Morgens wird kurz vor Aufbruch die Reise abgesagt. Erleichterung.
    Mittags im Umsonstbereich des Nachbarschaftsladens kistenweise Western-DVDs zum Mitnehmen. Fast 20 davon nehme ich zum Ausprobieren mit; am meisten freue ich mich über den Film Maverick. Im Anschluss zwei Schüsseln übrig gebliebene leckere Suppe.
    Schließlich am Rechner angekommen, stelle ich einen überraschenden Zahlungseingang fest. Der Anwalt hat anscheinend unvermutet mal wieder eine weitere Anzahlung auf das Schmerzensgeld aus der gegnerischen Haftpflicht herausgeholt.
    Als Abrundung eines schönen Tages ein gemütlicher Nachmittag und Abend zu zweit. Es geht wieder aufwärts!

    2.3.20

    "Du bist echt 'ne Wolke", sagte der Sonnenanbeter verdrießlich.

    29.2.20

    Warum, so muss ich noch einmal nachfragen, schaut denn eigentlich noch jemand Fernsehnachrichten, diesen überaus gefährlichen Propagandaschund?
    Auf Connys Unruhe hin habe ich mir nun einmal die wirklich interessanten Zahlen vorgenommen, welche in den Staatsmedien wie üblich nicht erwähnt werden: Bei über 80 Millionen Einwohnern in Bundesdeutschland sind es gegenwärtig 21 Krankheitsfälle* ohne Tote, ersteres also rund 0,000026%, zweiteres noch genauer 0. Damit ist erst einmal alles Wichtige zu dem Thema gesagt.

    * Hierin irrte ich mich aufgrund missverständlicher Statistiken: Es handelte sich lediglich um die Anzahl positiver PCR-Tests, welche zur Diagnose ungeeignet sind und nicht einmal endgültig etwas über eine mögliche Infektion aussagen.

    27.2.20

    Die Steigerung von Heiland ist ja Heiländer...

    24.2.20

    Nun endlich gibt es den dritten Band meiner Reihe Projekt Caniron zumindest als E-Buch für den Tolino. Um veröffentlichen zu können, habe ich einfach selbst ein provisorisches Titelbild entworfen.

    22.2.20

    Allein schon der Lautstärke wegen würde ich mir nie freiwillig einen Fön an den Kopf halten.

    20.2.20

    Im Zuge der Vorbereitungen für mein jüngstes E-Buch bearbeite ich auch ein wenig vom Thema abkommend allerlei Webseiten und lande dabei unwillkürlich bei meinem Italienischen Tagebuch, an welchem ich mich alsbald ein wenig festlese. Erschütternd: Ich war immer schon so genial!

    Kurz darauf beim Packen erster Dinge in die Tasche für morgen Vormittag bemerke ich allerdings einen neuen Höhepunkt meiner derzeit durch Stress gehäuften Fehlleistungen, welcher mir sogleich einen ungeplanten abendlichen Spaziergang beschert: Gestern muss ich unseren Spint im Sprengelhaus wieder zu verschließen vergessen haben!
    Drüben angekommen, verhält es sich wie erwartet. Allerdings scheint nichts zu fehlen. Womöglich ist die schamlose Offenheit des Möbels nicht einmal jemandem aufgefallen. Zudem schätze ich die Besucher des Hauses als im Schnitt eher rechtschaffen ein.

    19.2.20

    Wenn ich beispielsweise am Eingang der Bibliothek mitansehen muss, wie viele Menschen sich selbst als behindert einstufen, indem sie die Automatiktüre anstatt der normalen öffnen, so scheint es sich mir dabei eher um eine geistige denn eine körperliche Behinderung zu handeln. Eine körperliche mag jedoch dereinst noch allzu verfrüht daraus erwachsen, falls sie solches Treiben bei Fahrstühlen, Rolltreppen und anderer Faulheitsmaschinerie konsequent fortsetzen.

    15.2.20

    10.2.20

    Stromausfall in vier Häusern - anscheinend nicht wegen des Sturmes, da sie nun den Gehweg aufreißen. Für mich bedeutet dies zudem das Fehlen von Warmwasser und Telefon. Hoffentlich haben die es bald gefunden; ich bange um meine Tiefkühlwaren.

    9.2.20

    Episode 9 hat uns insgesamt recht gut gefallen. Dass der Film seinen Vorgänger rückgängig zu machen versuche und überflüssig mache, kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich mussten die gröbsten Schnitzer ausgebügelt werden, aber es wurde auch angeknüpft und gar fortgeführt, zum Beispiel bei den geistigen Kontakten quer durch die Galaxie. Es gab viele wundervolle kleine Szenen zwischen den Charakteren, bei denen bereits Mimik und Gestik so viel aussagten. C-3PO gefällt nach seiner schlimmen Veralberung in den Episoden 1-3 und dem roten Arm in Episode 7 wieder richtig gut. Auch, dass sich Harrison Ford noch einmal für eine Einstellung hat breitschlagen lassen, ergab einen beglückenden Moment.
    Bisweilen ist die Handlung etwas zu schnell, wie es leider oft bei Abrams vorkommt. Hie und dort fehlt gerade anfangs die Klarheit, wo und warum man eigentlich gerade ist. Doch ich bin sicher, auch diese Episode wird mir mit öfterem Sehen noch zunehmend gefallen, wie es bei allen ab den 90ern kam. Mein Favorit bleibt Episode 5, jedoch lässt sich Endgültiges vermutlich erst sagen, wenn ich nicht nur 4-6, sondern alle über 20 Mal gesehen habe...

    4.2.20

    Erst Bücher - oder Hörbücher - bringen all jene Erkenntnisse, welche in Verfilmungen und Hörspielen allzu konsequent verlorengehen. So bin ich zu erfahren erstaunt, dass Robinson Crusoe eigentlich Robinson Kreutznaer heißt und väterlicherseits aus Bremen stammt.

    31.1.20

    Warum bekommt man eigentlich kein Schmerzensgeld, wenn man den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen gezwungen wird? Schon 30-80 Euro je nach Fahrt wären ja mal ein Anfang.

    30.1.20

    Nun hat der Grüne Eber schon wieder Geburtstag! Unter den zahllosen Internetgemeinden bleibt er ein Dinosaurier. Dass auch die Mitspieler älter werden, sieht man daran, dass unser Lieblingsgasthaus innerlich ebenfalls ruhiger geworden ist. Der Qualität tut dies keinerlei Abbruch. Im Gegenteil! Wo sonst könnte man so viel aussagen, ohne zu reden?
    Herzlichen Glückwunsch zum Vierundzwanzigsten!

    23.1.20

    Karin Schulz
    29.11.1940-23.1.2020

    17.1.20

    Wenn meine Liebste auf Reisen geht, fühle ich mich immer beinahe, als müsse ich selbst von daheim fort.

    16.1.20

    So bin ich also unleugbar pusselsüchtig. Ich vermag kaum zu unterbrechen und sehe sogar mit geschlossenen Augen noch Pusselteile vor mir. Zum Glück bin ich auch beinahe fertig damit!

    12.1.20

    Nun war ich doch mal neugierig, wieviel mir die Krankenpflichtversicherung 'genutzt' hätte, wenn mein Unfall damals selbstverschuldet gewesen wäre. Tatsächlich sind es in den zwei Jahren Behandlungskosten in Höhe von nicht einmal drei(!) Jahresbeiträgen gewesen. Als derart zwecklos hatte selbst ich meine Zwangsversicherungsausgaben nicht vermutet.

    6.1.20

    Ja, nee, is' klaar: Wenn schon kein Glatteis liegt, muss man wenigstens streuen, sonst sind die Leute verunsichert.

    2.1.20

    Nach ganzen 6 Ausfällen wegen Feiertagen, Krankheiten und anderen Scheußlichkeiten kann ich heute endlich wieder zum Umsonstladen - und es lohnt sich!
    Zudem fand ich inzwischen genug Zeit, Platz und Licht, nach langer Zeit mal wieder zu pusseln. Bereits vor Wochen wurde eines noch originalverschweißt im Verschenkbereich des Nachbarschaftsladens abgegeben, was ich da unmöglich liegenlassen konnte. Auch inspirierte es mich, gleich daraus ein neues Rätselspiel für mein Publikum zu schaffen. Kenner werden freilich mit wenigen Blicken wissen, worum es geht:

    31.12.19

    Heute normal früh ins Bett - ein gutes Zeichen.

    30.12.19

    Verkehrdurchsage: Vorsicht vor toten Nadelhölzern auf Gehwegen und Fahrbahnen!

    23.12.19

    Ich bin so froh: Endlich darf Conny ihren fünften Krankenhausaufenthalt dieses Jahres beenden!

    22.12.19 - Wintersonnenwende

    Pünktlich fertig: mein Jahresrückblick.

    20.12.19

    7:30 Am liebsten würde ich erst am zweiten Januar wieder aus dem Bett steigen.
    12:15 "Berliner Großraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer eines Fahrrades, das mit seinem Fahrer 2 Stunden lang unterwegs ist, um die Außenbezirke zu erforschen, neue Wege und neue Zivilisationen. Viele Lichtsekunden von Zuhause entfernt, dringt das Fahrrad in Gartenanlagen vor, die nie ein Weddinger zuvor gesucht hat."
    12:50 Viele Wege führen nach Buch.

    19.12.19

    Höllenlärm und Brandgeruch vom Grundschulfest nebenan. Nach Dämmerung dann ist ein erster Feuerwerkskörper zu hören.

    16.12.19

    Nun vemeinen ja manche, ich bräuchte doch nicht mitzufeiern. Ganz recht; so halte ich es seit zwei Jahrzehnten.
    Dennoch muss ich, will ich nicht als Arschloch angesehen werden, anderer Leute Wehnachtseinkäufe tragen, anderer Leute Geschenke speditieren, anderer Leute ruinierte Gesundheit kurieren, anderer Leute Gereiztheit schlichten, bei anderer Leute Festputz helfen, anderer Leute Erschöpfung mitanhören, anderer Leute Kerzenabgase atmen, ettlichen Weihnachtsspam löschen, womöglich im Duklen anderer Leute dahingemordeten Tannen auf den Radwegen ausweichen, anderer Leute Arbeitswiederaufnahme abwarten, die erhöhten Müllmengen bei gleichzeitiger verringerter Abholung beobachten... zum Beispiel. Das hat so wenig mit Gerechtigkeit zu tun wie mit Besinnung.
    Auch, dem Massenwahn vermittels einer Fernreise zu entfliehen, wie es von anderen rechtschaffen immer zahlreicher versucht wird, ist leider keine Möglichkeit, kostet mich das Reisen doch bald ebensoviel Nerven wie es die Tollen Tage tun. Und wo wäre man davor überhaupt sicher, ohne sich noch ganz anderen Gefahren auszusetzen?

    14.12.19

    Wer etwas in den falschen Hals bekommt, sollte den Mund nicht so voll nehmen.

    13.12.19

    Endzeitstimmung auch im Nachbarschaftsladen: Alles redet von den letzten Tagen, bevor hier für Wochen nichts mehr läuft. Davon, dass man "noch mal beisammensitzen" möchte, was ansonsten doch eigentlich täglich möglich ist. Dazu passend das jahreszeitlich bedingte Zwielicht.

    11.12.19

    Hansi Hase scheint als Vogelschreck erfolgreich zu sein...

    9.12.19

    Tanzen hilft.

    5.12.19

    Was gibt es für Menschen! Jemand hat gestern mein Rad mit angeschlossen!! Neben der Aufregung bringt mir dies inklusive der Nachfolgeschäden einen Zeitverlust von mehreren Stunden und erschüttert auf Tage meine Planung.
    Als ich mich heute zu dem Ort zurückschleppe, wo ich es verlassen musste, wartet es befreit und sogar noch vollständig auf mich, was an dieser Stelle über Nacht nicht unbedingt als Selbstverständlichkeit angenommen werden konnte. Der Zettel, auf welchem ich Telefonnummer und Mailadresse zwecks Meldung der Wiederfreigabe am ausgesucht hässlichen Fremdrad (Rennrad, hellblauer Rahmen, weißer Sattel mit vier oder fünf großen Nieten im hinteren Bereich) hinterließ, klemmt nun unter meinem Gepäckträger, was wohl besagen soll: 'Interessiert mich nicht.' Kein Wort der noch so läppischen Entschuldigung, ganz zu schweigen von der vagen Idee eines Entschädigungsversuches. Also kein bloßer Trottel mit Ehrgefühl, sondern ein plumpes Arschloch. Möge er bald verenden und keine Nachkommen hinterlassen!

    28.11.19

    Tausend gute Neuigkeiten: Das Tanzbuch enthält nun über 300 Tänze und wird über 700 Male monatlich abgerufen - zusammengezählt also 1000.

    26.11.19

    Um meinen neuesten Tanz zu erschaffen, benötige ich nicht einmal eine Stunde. Diesmal ist es aber auch endlich etwas Leichteres dank der recht systematischen Musik von Tschaikowskis Marsch aus dem Nussknacker.

    24.11.19

    Im Haus gegenüber haben sie im Fenster einen Todesstern im Augenblick der Explosion zu hängen...

    9.11.19 - 30 Jahre Mauerfall

    Der Mauerfall markiert einen der weltgeschichtlich bedeutendsten Siege der Menschen über einen ihnen feindlichen Staat. Im gewaltfreien Widerstand wurde ein totalitäres Regime beseitigt.
    Freiheit und Selbstbestimmung sind keine Selbstverständlichkeiten; sie müssen beständig verteidigt werden gegen die Bevormundungsversuche dominierender Gruppen. Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln weniger; doch nur, wer daran rührt, wird jemals frei sein können, da allein er um das Wesen der Freiheit weiß.

    20.10.19

    Nun sind meine E-Bücher sämtlich auch von Bibliotheken in den Bestand aufnehmbar.

    10.10.19

    Nach ersatzloser Absage zweier stressiger Arzttermine geht es mir sogleich merklich besser.

    20.9.19

    Ich wollte doch einmal meine ungefähre jährliche Ausgabenstruktur vor Augen sehen...
    Kostenfaktor€/Jahr%Staat
    Miete340036,12000
    Zwangsversicherungen310032,93100(bisher ohne Gegenleistung, aber mit jährlicher Kostensteigerung)
    Nahrungsmittel7508,050
    Reisen5005,3100
    Strom & Gas4004,2270
    Heizung3804,080
    medizinische Versorgung3503,7150(ohne Unfall, dessen Kosten ich von der gegnerischen Partei erstattet bekomme)
    Zwangsbeitrag GEZ2102,2210(keine Inanspruchnahme)
    Telefon1201,325
    Geländerollenspiele1001,120
    Kleidung400,48
    DVDs & Comics350,47
    Fahrrad150,23
    ohher.de120,12
    Kino/Konzerte100,12
    Sauberkeit Körper/Wohnung80,12netto rund 120,- € im Jahr für mich
    freiwillige Versicherungen0netto rund 2900,- € Lebenshaltung
    94306029Steuern und sonstige Ausgaben aufgrund staatlicher Vorschriften

    5.6.19

    Conny kommt wieder aus dem Krankenhaus. Vollkommen unverantwortlich hat man ihr vor einer Woche verfrüht einen Merkzettel über ihre mögliche Krankheit und deren vielfältige Auswirkungen ausgehändigt - und nun schafft man nicht einmal den Beweis, dass sie wirklich vorhanden ist. Immerhin bedeutet dies eine Entwarnung, und sei es nur im Schweregrad. Dennoch erinnert mich diese übereifrige Aufklärung an meine eigene Operation letztes Jahr. Unnötiges Schüren von Ängsten, das die Patienten erst richtig krank macht.

    29.3.19

    Eine XXXXXX findet XXXXX statt.


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