Gedanken zum Tag

5.9.18

Jede Kippe vergiftet etwa einen Liter Grundwasser.

4.9.18

Als ich feststelle, in mein Tanzbuch allein exakt 100 Zweisatz-Gassen aufgenommen zu haben, erwäge ich diesbezüglich eine werbend-feiernde Meldung im Fratzenbuch - jedoch nur für kurz. Noch bevor ich die neue Version im Netz veröffentlichen kann, sind es bereits derer 102.

30.8.18

Mein Kalender für 2019 ist noch bunter als der vorige - ich habe mich für eine blaue Jahreszahl entschieden.

23.8.18

Auf eine Ahnung hin überschlage ich meine bisherigen in Physiotherapien gesteckte Zeit und errechne etwa derer 150 - ohne heimische Übungen. Konfetti!

21.8.18

Nach langem zunehmenden Bangen wegen einer Nachoperation ist nun wieder alles etwas anders als erwartet. Ich hatte aufgrund seit Wochen stagnierender Beugungsfähigkeit ihre Notwendigkeit befürchtet, ihre Nachwirkungen jedoch für geringer als bei der ersten erwartet. Statt dessen wird sie empfohlen, aber nicht als unbedingt notwendig ausgegeben. Ich darf selbst innerhalb der kommenden zwei Monate entscheiden, ob ich mich Ende November noch einmal unter das Messer begeben will, bei welcher es um eine höhere Stabilität meines Knies gehen würde, insbesondere die erhöhte Abnutzung auszubremsen. So oder so werde ich jedoch um ein künstliches Kniegelenk in fernerer Zukunft nicht herumkommen. Ganz ehrlich haben die Ärzte auch darauf hingewiesen, dass ich bei der Nach-OP noch einmal fast genau denselben Ritt durchmachen muss wie gehabt und dass ich auch ohne sie noch nicht am Ende meiner Fortschritte angelangt bin.

6.8.18

Genug des Sommers! Nun bitte den Frühling einleiten!

2.8.18

Der Besitz eines Mobiltelefons wäre zweifelsohne ein weiterer Sargnagel für mein Nervenkostüm.

29.7.18

Ein Bild kostet mehr Speicherplatz als tausend Worte.

23.7.18

Der Auswurf "Ich arbeite hier" stellt in keinem Falle eine akzeptable Entschuldigung dar.

18.7.18

Das Bundesverfassungsgericht findet ganz überraschend heraus, dass ein Mensch nicht in zwei Wohnungen gleichzeitig fernsehen kann. So weit so gut. All die anderen Erkenntnisse zu erlangen, überlässt es leider dem Europäischen Gerichtshof.

16.7.18

Nach einem ersten Versuch am gemächlicheren Mittwoch schaffe ich es tatsächlich auch heute, alle Tänze ohne stützende Beinschiene zu bewältigen. Lediglich die schnellen Wendungen bei der Schiarazzula stellen noch eine besondere Anforderung an mich, dass ich ein wenig schummeln muss. Damit kann die Schiene endlich dauerhaft unter der Kommode verbleiben.

14.7.18

"Tastatur klar zum Entern, Herr Kapitän!"

12.7.18

Wer immer noch mehr will, hat irgendwann nichts mehr.

23.6.18

Als Aufwachohrwurm dudelt mir heute ein Stück aus dem Figaro im Kopfe herum. Dies bringt mich auf die Frage, was wohl vor den französischen Lehnworten Frisur und deren Ableitung Friseur/Frisör im deutschen Sprachraum hierfür gebräuchlich gewesen sein mag. Sogleich fällt mir die Haartracht ein. Der betreffende Beruf ist dann wohl der Haartrachter, denn dort trachtet man ja nach den Haaren der Kundschaft. Ein anderes altes Wort wäre die allerdings ebenfalls aus dem Romanischen entstammende Bezeichnung für den Bartscherer - der Barbier. Selbiger will, wie wir bereits gelernt haben, dem Barbaren an den Schopf und dazu noch ein Bier - im Einzelfall das Rhabarberbarberabarbarbarenbärtebarbierbier.

20.6.18

Angesichts der wieder aufgekommenen Beflaggung bin ich besonders froh, keinen Fernsehempfang mehr zu haben und ständig mit unnützen Informationen geplagt zu werden. Ja, es erfüllt mich gar mit einer gewissen Genugtuung, bislang nicht einmal das Austragungsland der gegenwärtigen Fußballveranstaltung zu wissen.

14.6.18

Auch bei einer Steigung von 4,5% erreiche ich nun unter Laborbedingungen - also auf dem Laufband - meine altgewohnten 6 km/h.

8.6.18

Schon lange ahnte ich, Wilhelmines erste Reise über die Grenzen Schlesiens hinweg würde sie in die Österreichisch-Ungarische Doppelmonarchie führen. Als Kulissen haben sich nun die Wiener Weltausstellung 1873 und der zeitgleiche eine Weltwirtschaftskriese begründende Wiener Börsenkrach herausgestellt.
Nicht mehr lange, und der zweite Roman kann zu schreiben begonnen werden!

29.5.18

"Herr Herde, fahren Sie bitte weiter Rad!" So eine andere Physiotherapeutin heute. Fast die gesamte Behandlung lang führt sie mir Argumente auf, auch fürs Tanzen mit seinen kontrollierten Bewegungen. Beim Radfahren soll ich sogar die Schiene weglassen!
Derart wieder aufgerichtet, kann ich mich um die neuerliche Rückeroberung des durch die Schockmeldung des Arztes sofort wieder verlorenen Kilogramms bemühen.

25.5.18

Im Haus hat ein neuer Laden eröffnet: 'Barbar-Schopf' oder so ähnlich - das muss wohl irgend etwas mit Haaren zu tun haben...

24.5.18

Der Assistenzarzt zerbombte vorgestern meine psychische und damit auch die kniebezogene Stabilität, indem er vom Radfahren und Tanzen bis auf weiteres abriet und auch die immer noch mögliche Nachoperation nicht unerwähnt ließ. Erst im Laufe dieses Tages erlange ich nach und nach mühsam für kurze Zeiten meinen Lebensmut zurück, obwohl mich schon zuvor eine Physiotherapeutin und andere liebe Menschen bestärkt und getröstet haben. Kreative Arbeit hilft mir - wie immer.

13.5.18

Endlich, endlich, endlich!
Vernehmet die frohe Kunde und traget sie in die Welt hinaus:
Nach 149 Tagen erhöhen sich meine Geschwindigkeit und Reichweite neuerlich und diesmal auf befriedigendes Maß, da ich dank hinreichend erlangter Beugungsfähigkeit des Knies das überlegene Fortbewegungsmittel anzutreiben vollbringe.
Ich fahre wieder Rad!

7.5.18

Abendlich Stiche im Knie - aber an allen Tänzen teilzunehmen, war das allemal wert.

28.4.18

Am Buffet eine Schlange zu bilden, ist wohl die verlässlichste Maßnahme, alle erheblich länger warten zu lassen.

18.4.18

"Na, Kleine? Gehst du denn schon zur Kinderinternierung?"

17.4.18

Dass ich durch staatliche Einmischung seit 2009 zu einem Krankenversicherungverhältnis gezwungen bin, beschert mir nun bei der unfallbedingten Schadensregulierung nicht etwa nur den doppelten, sondern eher wohl mehr als dreifachen Papierkrieg bei gleichzeitig daraus folgenden Erstattungsverzögerungen.

14.4.18

Ein ganz normaler Tag mit den öffentlichen Nahverbrechern: Auf dem S-Bahnhof Wedding schaffen es die beiden Uhren noch immer unabhängig voneinander zwei nirgendwo auf der Welt gültige Zeiten anzuzeigen. Im Zug wird man gleich von zwei Motzverkäufern synchron beschallt. Dafür wird Schönhauser Allee minutenlang eine Bahn als in einer Minute kommend angezeigt, bis sie dann geisterhaft ausfällt.
Zum Glück bin ich den Wahnsinn bald wieder los. Als "Kurzstrecken" bezeichnete Entfernungen erlaufe ich ja eh schon ohne nennenswerten Zeitverlust.

11.4.18

Die Physiotherapeutin weiß mich moralisch wieder etwas aufzubauen: Ärzte sind schon mal etwas überambitioniert und können sich auch nicht immer so genau daran erinnern, wie der Stand beim letzten Mal war. Im Anschluss darf ich im Geräteraum noch 10 Minuten Radfahren, was in meinem Unterbewusstsein die Erinnerung an die auf ungewisse Zeit verlorene Freiheit weckt.

10.4.18

Ganz entgegen meiner eigenen Zuversicht empfindet der Chirurg meine Fortschritte als zu gering. Das nimmt mir ein wenig die Kraft für weitere.

9.4.18

Nach fast vier Monaten beschreite ich meine ersten beiden Tänze, zwei Pavanen.

4.4.18

Im Dezember konnte ich ja nun unfallbedingt nicht zu meinen geliebten Naschrestverkäufen nach den gesetzlichen Feiertagen aufbrechen. Entsprechend wichtig war mir das heute und freute ich mich darauf. Vor Ort musste ich jedoch feststellen, dass der Aldi meines bisherigen Vertrauens die Preise nur geringfügig angepasst hatte - nicht genügend für meine zuvor verwöhnten Ansprüche. Nach langem fassungs- und ratlosen Starren auf die Auswahl und Umkreisen derselben zog ich statt der üblichen drei bis vier Kilo Süßigkeiten bitter enttäuscht lediglich mit einem Käse und Salzstangen ab.

3.4.18

Doch noch Implantat: Wohl aufgrund dessen, dass die implantierte Wurzel bar jeden Nerves ist, verbleibt auch nach Tagen ein seltsam taubes Gefühl beim direkten Aufbeißen von Zahn auf Krone, welches an den letzten Rest einer örtlichen Betäubung erinnert. Man muss vermutlich von einer dauerhaften Erscheinung ausgehen, die zwar nicht entscheidend ist, ich aber gern bereits bei der Auswahl zwischen Implantat und Brücke gekannt hätte.

1.4.18

Infolge des in den vergangenen Monaten massiv erschwerten Nägelschneidens am rechten Fuß habe ich mir zu alledem noch eine Nagelbettvereiterung zugezogen. Zum Glück weiß Conny um geeignete Hausmittel.

30.3.18

Wer den Krümel nicht ehrt, ist des Kuchens nicht wert.

29.3.18

Ein Jahr fernsehfrei!

28.3.18

Implantat die hoffentlich Letzte: Nun muss ich mich nach beinahe 11 Monaten erst einmal daran gewöhnen, keine Zahnlücke mehr zu haben...

21.3.18

So eine Putzhilfe sorgt bei mir vor allem für Unruhe und Zusatzarbeit. Sollte ich in hohem Alter erneut auf eine solche angewiesen sein, kommt sie gut als eine der verdächtigen Ursachen infrage für den Nervenzusammenbruch, an dem ich dereinst versterben werde.

12.3.18

Geschenke sind oft eine Bürde.

11.3.18

Wenn man jemandem helfen will, muss man zuerst herausfinden, was jener denn überhaupt braucht.

7.3.18

Der Staat ist die große Fiktion, mit deren Hilfe jeder auf Kosten des anderen leben will. - Frédéric Bastiat

6.3.18

Ohne Krücken in der Wohnung unterwegs zu sein - welch erhebendes Gefühl!

5.3.18

So ist es eben in der Demokratie: Ein Teil des Volkes herrscht über den anderen. In vielen Punkten ist das kaum gerechtfertigt.
In der Schweiz sind es laut gestriger Volksabstimmung fast 30%, die zu etwas gezwungen werden - also nicht mal eine als bedeutungslos mickrig definierbare Minderheit, sondern ein überaus erheblicher Anteil. Dass eine Mehrheit überhaupt so willkürlich in nicht existenziellen Dingen über die anderen bestimmen darf, ist ebenso ein Armutszeugnis wie dieses Abstimmungsergebnis.

2.3.18

Anscheinend erreiche ich bereits die Gehbehindertengeschwindigkeiten, welche die Routenfunktion von Guugel sich offenbar so als Durchschnittswert zu vermuten erdreistet: vier Stundenkilometer!

27.2.18

Nach beinahe drei Monaten Zwangspause gibt es nun auch endlich wieder eine Neufassung des Tanzbuches mit einem neuen Tanz und verschiedentlichen kleinen Ergänzungen und Korrekturen.

26.2.18

Auftrittsapplaus und viel Knuddelei als ich zum ersten Male wieder meinen Tanzkurs übernehme - freilich noch ohne allzu viel selbstpersönlich in körperliche Bewegung zu geraten.

25.2.18

Obgleich ich nicht zuletzt durch meine Beziehung und durch das in den letzten Jahren errungene Gefühl umfassender finanzieller Sicherheit eine gewisse Großzügigkeit herausgebildet habe, fällt mir doch meine zugleich zunehmende Intoleranz gegenüber jeglicher Verschwendung auf.

23.2.18

Implantatbehandlung Folge 483: Wenn die Betäubungsspritze intensiveren Schmerz verursacht als wohl alles nach meiner Knie-OP, sehe ich mich doch sehr darin bestätigt, eine solche nicht bei läppischen Plomben oder Wurzelbehandlungen an mich heranzulassen.

22.2.18

Die vermeintlich bei Aldi verlorenen Handschuhe liegen im Wagen des Freundes.
Endlich wieder duschen statt am Waschbecken waschen!
Der Verstärker der Stereoanlage ist 'repariert'.
Mein erster Abstecher ins Sprengelhaus...
Kurz: ICH BIN WIEDER DA!

21.2.18

Nach fast zwei Monaten ziehe ich heute endlich wieder nach hause.

20.2.18

In der Kniesprechstunde ist man so zufrieden, dass die Wahrscheinlichkeit einer zweiten OP um ein paar Prozentpunkte sinkt. Für den April stellt mir der Chirurg gar radfahren und tanzen mit Schiene in Aussicht.

14.2.18

Vor genau 20 Jahren bin ich in den Sprengelkiez gezogen. Leider muss ich dem Jubiläum noch aus der Ferne gedenken, aber der rückwärtige Umzug ist ja nun in Sicht.

13.2.18

Ich darf nun schon so sehr auftreten, wie es nicht wehtut. Ein erster kleiner Quantensprung!

7.2.18

An dieser Stelle einmal einen ganz besonders herzlichen Dank an meine Conny, die mir so liebevoll in allem beiseitesteht!

1.2.18

Putzsucht stellt nicht nur eine Hemmschwelle für den Zusammenzug mit einer befallenen Person dar, sondern auch die Ursache für deren Rückenschmerzen.

31.1.18

Physiotherapeuten sind die wahren Heiler.

30.1.18

So ein Eber hat ja vier Beine. Warum sage ich das jetzt? Nun, jedenfalls hat unser ganz spezieller Grüner Eber ja eigentlich gar keine Beine, ist er doch ein virtuelles Wirtshaus, das seit nunmehr unfasslichen 22 irdischen Jahren von einem nimmermüden Freundeskreis schriftstellerisch rollenbespielt wird. Was nicht heißt, dass nicht stets für Neulinge ein Hocker frei sei - die werden dann schon zu Freunden. Das ist eben die spezielle Grün-Eber-Magie.
Genug geredet!
Herzlichen Glückwunsch, Grüner Eber!

25.1.18

Mein Liebling holt mich aus der grauen Parallelwelt zurück in ihre Obhut.

22.1.18

Mein erster Gedanke beim Erwachen nach der OP ist: 'Ich lebe noch!' Über manche minimalen Restrisiken sollte man besser gar nicht aufgeklärt werden. Nach dem Unfall ging es mir trotzdem besser als jetzt.

21.1.18 - Weltknuddeltag

Neben der Wettervorhersage gibt es ja auch noch die Wetterhervorsage, gewöhnlich durch kundige Medizinmänner versucht.

19.1.18

Man muss auch die Vorteile sehen: Rechts werden die Socken nun viel weniger abgenutzt.

18.1.18

Zuerst hieß es ja, an das Knie würde sich niemand herantrauen, bevor nicht das Schwellungsdurcheinander abgebaut sei. Dann, das hätte gleich nach dem Unfall gemacht werden müssen. Nun soll auf einmal alles sowieso gar kein großes Prolem sein - von den üblichen Risiken und Nebenwirkungen abgesehen, na klar. So hat eben jeder Arzt seine Meinung und der Patient den Lottoschein.
Jedenfalls ist die OP nun für Montag früh angesetzt.

16.1.18

Die Krankengymnastin verweist mich darauf, dass ich zur besseren Abschwellung bis zur Operation möglichst nicht mehr sitzen, sondern nur liegen oder stehen soll. Von all den vielen Ärzten wusste dies mir gegenüber niemand.
Nebenbei stelle ich fest: Auch mit Krücken unterwegs ist Granulat keinerlei Hilfe.

13.1.18

Mit jedem Tag sehe ich mich aufs Neue und vermehrt in meinen Vorbehalten gegen die gesamte Versicherungsbranche ebenso wie staatlich zwangsverordnete Versicherungen bestätigt. Ohne die aufgenötigte Krankenversicherung bliebe mir ein Großteil des Papierkrieges und manch schwere Entscheidung erspart, wohingegen ich die über 5.000 Euronen Beitragsverschwendung allein der letzten beiden Jahre nun besonders dringlich bräuchte.
Das alles kann man ja wirklich nur ausgesuchten Feinden empfehlen.

12.1.18

Tut mir leid, aber wenn Sie englisch mit mir sprechen, müssen sie sich wohl verwählt haben.

8.1.18

Zum vierten Male höre ich mir die Filmmusik zu Episode 8 an. Nun kann ich recht sicher sagen, dass sie mir mehr Freude bereitet als ihr Vorgänger. Davon ausgehend, dass John Williams wie gewohnt die Stimmung und Qualität eines Films sehr gekonnt umsetzt, vermute ich, dass mir auch der Film besser gefallen wird als Episode 7 und es somit in jedem Falle ins Mittelfeld meiner persönlichen Rangliste schaffen mag.

7.1.18

Auf unserem ersten nennenswerten Spaziergang der neuen Rechnung erziele ich die sagenhafte Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa einem Stundenkilometer. Demnach noch bemerkenswerter ist Connys Geduld.

5.1.18

Sie will die Tagesschau sehen, obwohl ich ihr gerade gestern den Jahresrückblick vorgelesen habe! Dann aber stößt sie sich ganz von selbst gleich beim ersten Bericht an der kaum verschleierten Einseitigkeit und Tendenziosität und bald darauf an der insgesamt belanglosen Themenauswahl.

4.1.18

Wird Zeit, dass das Jahr rum ist...

2.1.18

Über 70.000 Besuche meiner Webseiten der Domäne ohher.de, dazu über 22.000 bei zge.de sind ein befriedigendes Ergebnis für 2017. Besonders freue ich mich über die 6.000 Zugriffe auf mein Tanzbuch.

31.12.17

Ich präzisiere: Das Warten auf Beendigung der gesetzlichen Feiertage und Wochenenden ist das Schlimmste. Obgleich ich zu ihnen keinen Bezug finde, verstellen sie mir ein weiteres Mal den Weg auf bestmögliche, baldige ärztliche Versorgung und gefährden somit erneut meine Gesundheit. Meinen Zorn und meine Verzweiflung vermag ich nicht in angemessene Worte zu fassen.

28.12.17

Beim morgendlichen Lüften im Bad zwitschert ein Vogel in der Nähe. Ein tröstlicher Moment.

27.12.17

Schau, die Katze tanzt für sich allein, tanzt auf einem Bein...

26.12.17

Ich erinnere mich, wie mein Vater früher manchmal fragte: "Was muss denn weg?" Offensichtlich war der Kühlschrank damals auch schon zu voll, um nach Appetit entscheiden zu können.

25.12.17

Das Warten ist das Schlimmste.

24.12.17

Seit dem Unfall kommt mir mein Leben völlig bizarr und unrealistisch vor. Ich möchte so gern aufwachen, auf dass alles wieder sei wie zuvor!

23.12.17

Heute träumte ich, meinen Anfängerkurs im Tanzen anzuleiten, allerdings mit mir im Wachzustand unbekannten Leuten in einem ebensolchen Raum. Eine der älteren Damen stürzte zum Schluss der Stunde hin. Daraufhin erklärte ich, dass das Tanzen jetzt wegen meines Unfalls eh eine Weile ausfallen müsse. Dann schilderte ich noch, wie es passiert ist. Eine Kreuzung wurde eingeblendet, doch ich sagte bereits im Traum, es sei eine andere gewesen...

21.12.17 - Wintersonnenwende

Beim Orthopäden erfahre ich das Ergebnis des MRTs: mehrere Bänderrisse; das wird Monate beanspruchen. Eine Operation ist auch sehr wahrscheinlich. Als er den Raum verlässt, kommen mir die Tränen.

19.12.17

Mein neuer Beruf: Patient.

15.12.17

Unfall...

14.12.17

War das nun der Schlusssatz? Obwohl es sich seit Wochen ankündigte, überkommt mich das Ende überraschend und mit einem Gefühl der plötzlichen Leere. Mal sehen ob Conny daran noch irgend etwas fehlt. Aber selbst wenn nicht, ist der Roman noch lange nicht ganz fertig. Gewiss wird es noch hie und dort Ergänzungen geben, bis ich die letzten 65 Seiten Handschrift abgetippt habe. Nebenbei wird auch die Suche nach einem geeigneten Verlag beginnen.

3.12.17

Erschüttert stelle ich fest, dass ich für Zwangskranken- und -pflegeversicherung nun schon unfassliche 2500 Euronen im Jahr rauswerfe. Was könnte man sich statt dessen immer für schöne Aktienpakete anschaffen und wirkliche Sicherheit erlangen! Ob dieser schockierenden Tatsache war ich auch prompt zwei Tage wenngleich geringfügig im Minus, anstatt wie vermutet noch für die Miete zu haben.

28.11.17

Wenn ich von einem Kraftfahrer angehupt und angemeckert werde, ich hätte kein Licht an, obwohl ich tatsächlich mit Licht fahre, beweist dies zunächst einmal einen Fakt:
Der Mann hat mich gesehen.
Seine Ehrlichkeit voraussetzend, kann von weiteren Punkten ausgegangen werden:
1) Der Mann hat das Licht nicht gesehen.
2) Der Mann hat mich gesehen, obwohl er das Licht nicht gesehen hat.
3) Der Mann hat mich besser gesehen als das Licht.
Dies wirft nun gewisse Fragen auf:
1) Warum hat er das Licht nicht gesehen?
2) Warum glaubt er, mir mitteilen zu müssen, dass er zwar mich aber mein Licht nicht gesehen hat?
3) Warum glaubt er, verärgert sein zu dürfen?
4) Welchen Vorteil darf ich mir von der Benutzung eines Radlichtes erhoffen?
Schlussfolgerungen:
Möglicherweise konnte er mein Licht nicht sehen, weil seine eigenen Scheinwerfer einfach viel zu hell waren. Vielleicht hielt er es auch für weitere Reflektoren. So oder so - er hat mich gesehen. Das einzige wirkliche Problem also existiert in seinem Kopf. Es handelt sich wahrscheinlich um den Glauben, weil irgendwas irgendwo geschrieben steht, vom Aufpassen auf den Verkehr entbunden zu sein. Und um den Glauben, diese von anderen festgelegte Regel gewaltsam verteidigen zu dürfen.
Mit Licht zu fahren, macht viele Menschen mir gegenüber höflicher. Allein deswegen werde ich dabei bleiben. Allerdings mache ich mir keine Illusionen darüber, jedwedes Licht, ein Fahrradhelm oder eine phosphoriszierende volle Gestechrüstung mit Sirene und Luftkissen würden mich gegen die Einfalt oder Aggressivität von Verkehrsteilnehmern schützen. Dagegen hilft allein meine eigene Aufmerksamkeit.

17.11.17

Ein Staat wird in genau jenem Moment zum Feind des Menschen, in welchem er eigene Interessen entwickelt.

31.10.17 - Weltspartag

Dass man den Weltspartag hierzulande als gesetzlichen Feiertag begehen muss, erscheint über das Ziel hinausgeschossen.

29.10.17

Die Vorgehensweise der POlizei erinnert immer mehr an eiskalten Trickbetrug - wohl einfach deswegen, weil es oft kaum etwas anderes als das ist, nur eben im hoheitlichen Auftrage des überdimensionierten Staatsapparates.

23.10.17

Als ich morgens aus einem jener unangenehmen Träume erwache, in welchen ich aus ungeklärten Umständen mit den öffentlichen Nahverbrechern durch die Stadt irren muss, frage ich mich einmal mehr, ab welcher Entschädigungssumme ich diese überfüllten fahrenden Särge wohl meinem Rad vorzöge.


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Wie ich radfahren lernte (1999)
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Bilder aus der Altmark (2015)
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Autounfall eines Radfahrers (2017)
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