In einem Seminar mit dem Titel 'Science Fiction und Wissenschaft' (2008) stellte sich die Aufgabe, die Gedanken zur technologischen Zukunft niederzuschreiben. Die 20 Minuten genügten mir gerade so, vom Thema abzukommen und wieder dorthin zurückzufinden...

Yoda sagt über die Zukunft: "Schwer zu sehen; in ständiger Bewegung ist die Zukunft."

In meinen eigenen Romanen habe ich dieses Problem teils bewusst ausgeklammert. Dort ist es die Vergangenheit, die frühe Antike, in welche ich außerirdische Wesen hineinstolpern lasse. Bei alledem interessiert mich die Technik nur am Rande und zudem immer weniger. Viel wichtiger ist die Interaktion der Idividuen.
Ein Blick in die Zukunft ist von einer Mischung aus Ängsten und Hoffnungen geprägt. Mir scheinen gesellschaftliche und politische Dinge leichter vorhersagbar als Technologien - ich bin schließlich Historiker.
Ich vermute, dass der vs-amerikanische Einfluss auf die Welt in den nächsten Jahrzehnten etwas zurückgehen und sich das Feld stärker mit Europa als Gesamtheit, China und vermutlich Japan und Indien teilen wird. Mit zunehmender Industrialisierung und der wachsenden Individualität insbesondere in den heute noch ärmeren Ländern wird die Bevölkerungsexplosion zurückgehen.
Vor allem Umwelttechnologien werden in den nächsten Jahren vorangetrieben werden. So verhindert die Natur im Menschen, dass er sich selbst zerstört. So verhindert die Evolution der Technik, dass sie sich selbst zerstört.


©
OHH
2008
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