Wann Historische Tänze und Spielabende im Sprengelhaus wieder stattfinden

Aufgrund der staatlichen Vorschriften sowie des "Hygiene-Konzepts" des Sprengelhauses ist jeglicher Betrieb im Gesamten Gebäude nur unter umfangreichen Einschränkungen gestattet. Derweil sich die meisten Regelungen noch intern selbstverantwortlich auslegen ließen, betrifft die Pflicht zur Erstellung von Verfolgungslisten der Teilnehmer alle.
Ich weiß von einigen, dass sie dies auf gar keinen Fall wollen, da die Gefahr daraus resultierender Zwangstests und wochenlanger Quarantäne nicht kalkulierbar ist. Theoretisch wären Falscheintragungen zum Selbstschutz möglich, doch hafte bei Entdeckung nach neuerer Regelung ich als Veranstalter dafür. Ich hoffe, jeder versteht, warum ich dieses doppelte Risiko nicht eingehen kann.
Solange Staat und Sprengelhaus auf diese Listen bestehen, sehe ich nur eine allzu theoretische Möglichkeit: Alle Teilnehmer müssten einander garantieren, sich unter keinen Umständen testen zu lassen. Im Falle einer Zwangstestung müsste gesichert sein, dass der Tanzkurs beziehungsweise Spielabend unter keinen Umständen als Kontakt preisgegeben wird. Zusätzlich ratsam wäre, die in versiegelten Umschlägen abzugebenden Listen ohne jegliche Eintragung zu belassen.
Leider könnte ich mich nur bei einer Handvoll der Teilnehmer darauf verlassen, dass sie sich auf diese Grundregeln gegenseitigen Schützens verständigen und sich auch konsequent daran halten. Für das Tanzen gelten zudem immer wieder branchenübergreifende Berufsverbote.

Kurz: Die Tanzkurse und Spielabende können erst wieder aufgenommen werden, wenn wir keine Verfolgungslisten mehr anfertigen müssen - und auch keine anderen neuen Zwangsmaßnahmen dies verhindern.

Jeder von uns kann hierfür auf verschiedenste Weise beitragen:

Es geht um weit mehr als unsere Tanzkurse und Spielabende.
Es geht um unser aller Gesundheit und Grundrechte.

Hoffentlich bis bald
Euer Oliver