Auf einem weniger bevölkerten Platz möchte Stefanie ein Erinnerungsfoto schießen. Spontan lege ich dafür meinen Arm um Kerstin.
Und so beginne ich: 'Liebe Mama, damit du wieder ruhig schlafen kannst (und weil diese schauderhafte Karte ein Werbegeschenk war): Jawohl, ich lebe noch! Als ich am Samstag meine gepackte Tasche griff, fühlte sie sich an wie ein Wasserbett. Die Kohlensäure hatte den Trinkflaschenverschluß gesprengt. Deshalb das nasse Buch und der Walkman in der Küche. Insgesamt sind die Besichtigungen interessanter als befürchtet, aber man hat wenig Zeit für sich. Die Fahrten machen am meisten Spaß. Unser Bus ist als einziger von vieren dozentenfrei. => Kein Sponsoring, aber Unabhängigkeit. Mit meinen trockenen Bemerkungen und sogar mit meiner Nörgelei komme ich im Bus sehr gut an. Ich bin schon längst nicht mehr der einzige, dem die Kirchen zum Hals raushängen. Alles weitere später. Küßchen, tschüßchen, Oliver'
ist auch als E-Buch bei Tolino erschienen, erhältlich zum Beispiel bei Thalia, Weltbild und Hugendubel. © Oliver H. Herde Elf und Adler Verlag
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