Gedanken zum Tag

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12.6.24

Nach Tagen bricht nun durch die fortgesetzte Überforderung die Trauer und schwemmt alles für lange Minuten beiseite.

11.6.24

Logo der Basis-Partei Mag ja sein, dass sich viele Menschen nicht von der Basis angesprochen fühlen, weil jene scheinbar zu wenig zu ihren kleinen Alltagsproblemchen sagt. Andere tun dies seit Jahrzehnten ohne eine Lösung - im Gegenteil. Es wird nicht verstanden, dass es vor allem die großen Probleme, die staatlichen Eingriffe - insbesondere in Gestalt von Corona-Traumatisierung und Kriegshetze - sind, aus welchen die Nöte der einfachen Leute erwachsen. Selbst die Trittbrettfahrer AfD und BSW bleiben in diese Punkten allzu unbestimmt; hier läge nicht nur eine echte Marktlücke bei Wahlen, sondern der eigentliche Daseinsgrund der Basis und der gesamten Bewegung.

9.6.24

Logo der Basis-Partei Auf dem Treffen des erweiterten Landesvorstandes bringt es ein Kollege Bezirksvorstand wundervoll auf den Punkt: Die Basis ist eine Bewegung, gefangen im Körper einer Partei. Genau hierin sollte man jedoch keinen Makel sehen, liegt darin doch die potentielle Sprengkraft verborgen, mit welcher sich das Parteiensystem vielleicht eines Tages von innen umwandeln lässt.

6.6.24

Logo der Basis-Partei Die Räume, in welchen der Bezirksverband der Basis Berlin Mitte gegründet wurde, und die dadurch zahlreichen verzweifelten Menschen in besonders dunkler Zeit auch ohne Parteizugehörigkeit Asyl boten, werden nun vom Hauptmieter ausgeräumt. Für mich bedeutet dies zudem den Verlust eines leidlich geeigneten Tanzraumes, den ich nur während der Sommermonate mit einem Angebot im Park ersetzen kann.

5.6.24

Mit einem Blick auf das Handgelenk, wo andere Leute Uhren zu tragen pflegen: "Tatsächlich schon vier Grad wärmer als heute Nacht! Wenn das in gleicher Geschwindigkeit so weitergeht, erreichen wir in ein paar Tagen 120 Grad im Schatten!"

4.6.24

Vor allem anderen muss ich nun meine Lebensfreude und die Fähigkeit des Genießens wiedererlangen. Dies hat sich auch meine Mutter schon lange gewünscht.

3.6.24

Heute Nachmittag fand meine liebevolle Mutter im trauten Beisein ihrer Tochter und Enkelin nach langem Leiden die ersehnte Erlösung.
Bärbel Schulz, verheiratete Herde
12.10.1938-3.6.2024

1.6.24

Kein Wunder, wenn Mücken diesen widerlichen Gestank nicht mögen! Darüber hinaus verschmiert und beklebt man sich wegen der benutzerunfreundlichen Verpackung einer aufgrund anscheinend gänzlich fehlender Oberflächenspannung buchstäblich überflüssigen Tinktur auch reichlich ungewünschte Stellen. Da lasse ich mich doch lieber stechen!

29.5.24

Um der oft grob rechtswidrigen und in jedem Falle demokratiefeindlichen Hetze der Altparteien gegenzuhalten, müsste man fast die AfD wählen, doch zum Glück gibt es teils viel bessere Alternativen zur Alternative.

26.5.24

  • Noch eine Premiere: Ein mir folgender Twitterer aus Salzburg ist so sehr von meinen Briefmarken begeistert, dass er jene von Andreas Sönnichsen in einem eigenen Beitrag verwendet.
  • Ein Blick in meine Zugriffsstatistik ergibt allein für Januar bis April über 2.000 Aufrufe meines Tanzbuches, also mehr als jeweils gesamt in den drei Vorjahren! Mit geschickt platzierter Werbung auf Twitter, Facebook und Flugblättern lässt sich also auch die Zensur durch die Konzernsuchmaschinen um einiges ausgleichen. Für das Ergebnis waren neben dem 15jährigen Jubiläum des Tanzbuches offensichtlich die ebenfalls häufiger angesehenen Tanzvideos.

    24.5.24

    Auf der Straße eröffnet mir ein mir nicht weiter bekannter Kieznachbar begeistert seine Gefolgschaft im Fratzenbuch und bittet mich als erster Fan um ein gemeinsames Foto. Ein seltsam ungewohntes, doch in der Summe erhebendes Gefühl.

    23.5.24

    Logo der Basis-Partei Bei einer medizinischen Einrichtung, in welcher aus welchen Gründen auch immer das Tragen irgendeiner Maske verlangt wird, verliere ich sofort das Vertrauen in jegliche Fachkompetenz. Zugleich jedoch war es mir heute ein innerer wie äußerer Vorbeimarsch, wenngleich für kurz eine von maskiertem Personal verseuchte Praxis in zweierlei Hinsicht Gesicht zeigend zu betreten: mit unverhülltem Antlitz ebenso wie mit meiner Warnweste angetan, auf welcher der Schriftzug "dieBasis" prangt. Ehrlichkeit ist wichtig!

    18.5.24

    Wir brauchen nicht die Abschaffung von Steueroasen, sondern sollten Europa oder wenigstens die BRD zu einer solchen werden lassen!

    15.5.24

    Ein Blick auf die verheerten Finanzen meiner Mutter beweist unmissverständlich: die Pflegeversicherung nutzt ganz genau gar nichts und gehört als staatlicher Zwang abgeschafft. Zwar überrascht nicht das Fazit, wohl aber die hierhin führende vollkommene Eindeutigkeit des nichtigen Effektes.

    10.5.24

    Gemeinsam weinen mit der Mutter...

    4.5.24

    Politiker ist ja nur ein Wort griechischer Herkunft, welches wir heutzutage für Schildbürger verwenden.

    3.5.24

  • Als Nebenwirkung der Gartenarbeit bin ich zerkratzt und reichlich zerstochen. Eigentlich sehe ich nicht jede Mücke als Feind an, da manche weder stechen, noch dieses nervtötende Geräusch fabrizieren. Wenn sie jedoch in meinen unmittelbaren Luftraum eindringen anstatt zu fliehen, ist die Lage hingegen eindeutig.
  • Johann Strauß rät mir, den Arbeitstitel meines zweiten Wilhelmine-Romans doch einfach auf Wiener Blut zu ändern.

    1.5.24

    Jeden sonnigen Morgen genieße ich die durch meine OPs gewonnene klare Sicht bereits im Bade.

    26.4.24

    All die Lügen auf den Wahlplakaten der Altparteien sind einfach nur noch zum Kotzen. In den letzten vier Jahren haben sie die Menschenrechte und die - leider nur parlamentarische - Demokratie mit Füßen getreten, weite Teile des Mittelstandes zerstört und zahllos Arbeitsplätze vernichtet und Krieg gegen Russland ebenso wie die eigene Bevölkerung begonnen. Und nun spielen sie sich als Retter in all den Problemen auf, die sie selbst verursacht haben! Wählt nicht die Altparteien! Bei Europa gibt es keine Prozenthürde!

    23.4.24

    Unsere Tanzvideos sind inzwischen so zahlreich, dass ich zur besseren Übersicht eine Gliederung vorangesetzt habe.

    22.4.24

    Das alles erinnert mich an die Szene aus Jäger des verlorenen Schatzes, in welcher Indiana Jones gefragt wird, wo es ihm denn nicht weh tue...

    20.4.24

    Der Schuh ist aufgegangen,
    und aus der Socke prangen
    zwei kleine Zehen hell und klar...

    17.4.24

    Bei beiden neuen Brillen taucht wieder das Phänomen der nicht zusammenpassenden beiden Bilder auf. Wir entscheiden uns, links wieder nur Gläser ohne Stärke einzusetzen und wie gewohnt das rechte Auge ungestört die Hauptarbeit übernehmen zu lassen.

    12.4.24

    Was meine Schwester wohl als Warnung meinte, beruhigt mich zutiefst: Offenbar habe ich mir lediglich ein Virus eingefangen. Ich fürchtete bereits, meinen Vorräten nicht trauen zu können und irgend etwas wegwerfen zu müssen.

    11.4.24

    Laut meiner Stromrechnung verbrauche ich erneut deutlich weniger als die Hälfte eines durchschnittlichen Einpersonenhaushaltes. Was also wollen mir die fanatischen Regierungen und Parteien noch mit Vorschriften und Verboten beibringen, das ich nicht seit Jahrzehnten besser kann?

    5.4.24

  • Man muss achtgeben, es mit dem Urheberrecht nicht bis zur Zerstörung einer gesamten Kultur zu treiben. Dafür sorgen bereits vollumfänglich andere Hysterien.
  • Ich habe in all den Wirren letzte Woche ganz meines siebenjährigen Jubiläums der Fernsehlosigkeit zu gedenken vergessen...

    4.4.24

    Wer über seine Arbeit klagt, sollte sich fragen, warum er sie überhaupt jemals angenommen hat. Ich würde mich dem, was ich meine Arbeiten nenne, sehr gerne mehr widmen können, da sie mein innerstes Wesen verwirklichen, zum Lebensglück und damit der Gesundheit beitragen und nur sehr untergeordnet mit Geld zu tun haben.

    2.4.24

    Auch in neueren Spielregeln wuchert zunehmend die politisch gewollte Sprachverwirrung, in welcher man über Rechtschreibfehler, schiefe Ausdrücke, ungültige Zeichen mitten in Wörtern und Anglizismen stolpert, was die Verständlichkeit erheblich herabsetzt. Sehr schade!

    1.4.24

    Irgendwie muss ich lernen, mich weniger von Angriffen deprimieren zu lassen.

    28.3.24

    Western mag ich um ein Vielfaches lieber als Ostern, obschon ich gern in russische Aktien investieren würde und an us-imperialistischen kein Interesse finde. Leider wird das momentan noch staatlich behindert.

    26.3.24

    Neuerdings gibt es angeblich auch das Geschlecht des linksdrehenden Mannweibchens mit spiegelverzwittertem Z-Chromosom.

    8.3.24

    Zunehmenden Verdachtsmomenten folgend, schaue ich in die Packungsbeilage. Offenbar sind meine Hautreizungen und die Muskelschwäche nicht bloß auf die offensichtlichen Belastungen letzter Zeit zurückzuführen, sondern auch wesentlich auf die verschriebenen Augentropfen. Selbst die auffällig zeitgleich laufende Nase rührt anscheinend daher. Es ist also erneut notwendig und höchste Zeit, das Pharma-Gift schneller als von den Ärzten vorgeschlagen auszuschleichen.

    7.3.24

    Obgleich mal wieder mit Pupillenerweiterungstropfen gepiesackt, sehe ich noch vergleichbar gut wie vor der OP mit Brille. Kein Grund also, das Rad heimzuschieben. Dank Schirmkappe bleibt sogar das grelle Sonnenlicht halbwegs erträglich.

    6.3.24

  • Wenn die öffentlich-rechtlichen Verkehrsmittel für schnellere Inflation streiken, denken sie auch nicht an die Alten, Kranken und Behinderten ohne Möglichkeit, auf das überlegene Fahrzeug umzusteigen.
  • "Marktradikalismus" ist ein irreleitender Begriff für die Planwirtschaft der Milliardäre und Konzerne und ihrer Regierungen.

    4.3.24

    Noch immer regnen wie damals zwei Wochen vor der Netzhautablösung wenngleich weniger zahllos die Bläschen, doch scheinen sie mir allmählich immer mehr zu schrumpfen.

    2.3.24

  • Staat und Konzerne sorgen schon dafür, dass man am Ende des Lebens nicht zuviel seines mühsam erarbeiteten und zusammengesparten Vermögens hinterlässt...
  • Bestürzend, wie leicht manche das Thema wechseln können, ohne dass ich es noch im Gespräch überhaupt bemerke! Wenn ich mir dies wiederholt bewusster mache, vermag ich vielleicht häufiger rechtzeitig darauf zu reagieren.

    29.2.24

    Am dringendsten brauche ich nun eine Lesebrille für Bücher, Comics und Briefmarken. Bis dahin muss es mit einer Lupe gehen.

    28.2.24

    Also doch: Meine Mutter hatte letzte Woche einen leichten Schlaganfall.

    27.2.24

    Am Rechner kann ich endlich die enormen Schriftgrößen verringern und mich beim Lesen auch wieder zurücklehnen.

    26.2.24

    Leider bleibt mir der Sinn der Tragedauer des Verbandes nach der Grauer-Star-OP wietestgehend verborgen, wohingegen die offenkundigen Nachteile mehrere Seiten füllen könnten.
    Mit dem Zugewinn an Sehschärfe hingegen kann ich vollauf zufrieden sein. Nun habe ich wieder beidseitig einen Stand wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
    Als Nachteil mag mancher werten, dass ich nun auch Hässliches besser erkennen kann. Dagegen muss ich laut lachen, als ich den Schmutz in meiner Wohnung erstmals in vollem Umfang zu sehen imstande bin. Meine Liebste hat gar nicht mal so übertrieben. Allerdings gab es in den letzten Monaten auch besonders wenig Gelegenheit zum putzen.

    25.2.24

    Jeglicher vorauseilende Gehorsam muss naturgemäß zu äußerem wie innerem Verdruss und vom beabsichtigten Ziel fort führen, zumal die vorbereitete Situation kaum jemals erwartungsgemäß eintritt.

    23.2.24

    Auch Schickssalsschläge in der Familie können vielleicht die hysterisch ausgehobenen Gräben wieder ein wenig einebnen.

    22.2.24

    Neben dem Unfall-Trauma scheint damals das so schmerzhaft verabreichte Heparin Ursache meines Haarausfalls gewesen zu sein. Erst in diesen Monaten beginnt sich der Körper davon zu erholen.

    14.und 15.2.24

    14.2.24

    Ein wildfremder Mensch spuckt mich auf der Straße an und schimpft mich "Nazi", weiß demnach offenbar nicht, was das überhaupt ist. So weit haben es Tagesschau und Co gebracht.

    31.1.24

    Nachlässigkeit lass nach!

    30.1.24

    Bei meinem persönlichen morgedlichen kleinen Sehtest auf der Küchenuhr erkenne ich mit dem linken Auge erstmals den Sekundenzeiger und vage die Zahlen statt nebulöser Flecken.

    28.1.24

    Ich bemerke, dass mein Tanzbuch 2024 Jahre alt wird...

    16.1.24

    Noch immer vermag sich Europa zu entscheiden, dem us-amerikanischen Imperium nicht in den Untergang zu folgen.

    15.1.24

    Logo der Mahnwache
  • Heute haben wir kurz drei freundliche junge Azubi-Polizisten zu Gast, welche die Mahnwache noch nicht kennen.
  • Ein Großteil der Bauern muss sich fragen lassen: Wo wart ihr die letzten vier Jahre?

    12.1.24

    Land in Sicht!

    11.1.24

  • Es besteht für jeden Menschen auch eine notwendige Form des Alleinseins. Die Schwierigkeit besteht im Herausfinden , welche dies ist und wo in welcher Form die Notwendigkeit der Sozialkontakte beginnt.
  • Korrekt müsste es heißen: Bundesregierungsverdienstkreuz

    6.1.24

    Sofortüberweisung bei Ebay nur mit Handy!? Ich bin empört! Niemals werde ich mir ein Handy aufdrängen lassen!
    Wie das im Übrigen der "Sicherheit" dienen soll, wenn man statt dessen die PIN nicht mehr eingeben muss... Es geht eben nie um Sicherheit.

    5.1.24

    Augenärztin und zwei Fielmänner raten von einem provisorischen Brillenglas für das linke Auge ab, da sie aufgrund der unterschiedlichen Werte beider Augen wenig Nutzen und für das Gehirn weitere Konfusion fürchten. Enttäuschung und Ratlosigkeit auf meiner Seite. Anscheinend muss ich mich wie mit so vielem in meinem gegenwärtigen Leben weiter in Geduld üben, bis auch das rechte behandelt wurde.

    3.1.24

    Was ist ein elternloser Selbstmörder vermittels Lokomotive?

    Für die Auflösung den Kasteninhalt markieren:
    Vorzugswaise

    31.12.23

    "Das beste Studium für den Menschen bleibt ja doch immer der Mensch."
    Dr. Watson im ersten Sherlock-Holmes-Roman

    29.12.23

    Weniger Ampeln!

    28.12.23

    Der CO2-Ablasshandel erweist ebenfalls allzu deutlich, wie wenig wir uns aus dem abergläubischen Mittelalter gelöst haben.

    26.12.23

    Ich rechne es mal durch und stelle fest: Meine eklen Augentropfen kosten fast 4000 Euronen pro Liter! Ein weiteres Beispiel für die Unverhältnismäßigkeit der Pharmaindustrie. Dies bestätigt mich in der Absicht, das Zeug schneller als von den Ärzten vorgeschlagen auszuschleichen.

    25.12.23

  • Um 5 nach 12 haben wir noch 11:50 bis es wieder 5 vor 12 ist.
  • Nun folgt mir auf Twitter auch noch ein unechter Elon Musk persönlich und steigert meine Abonentenzahl auf gigantische 17. Bei der anwachsenden Zugewinngeschwindigkeit wird sie womöglich spätestens im Februar dreistellig.

    22.12.23 - Wintersonnenwende

    Obgleich wir die nächsten Tage gar nicht in der Wohnung sind und trotz vorhandenen Saugroboters, der jedoch noch nicht aus der Geschenkverpackung geborgen werden darf, werde ich zum Staubsaugen gedrängt. Weihnachtslogik.

    20.12.23

    Und wieder zeigt sich in meinem Portfolio: Wenn der Staat eine Firma übernimmt, ist sie bald gar nichts mehr wert.

    18.12.23

    17.12.23

    Vermehrt findet in den Wohnzimmern wieder ein Waldsterben statt.

    14.12.23

    Nach wochenlanger Abstinenz gebe ich heute endlich wieder Tanz und bin dank dieses Allheilmittels für jene zwei Stunden fast schmerzfrei.
    Wir haben drei junge Ukrainerinnen dabei, welche reichlich Lebensfreude ausstrahlen, ihre Sprache als Russisch bezeichnen und kein Wort über den Krieg verlieren.

    13.12.23

    Nach Tagen mysteriösen Ausfalls ist Kraut.Zone zu meiner größten Erleichterung wieder erreichbar.

    12.12.23

    Aus meinen Tagesgedanken von 2013 erfahre ich, dass ich vor einem Monat Loriots hundertsten Geburtstag verpasst habe.

    10.12.23 - Tag der Menschenrechte

    Heute vor 75 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet.

    8.12.23

    In 'ner ruhigen Minute ist rasieren für mich drin...

    7.12.23

    Ständig werde ich an Reinhard Meys Lieder Keine ruhige Minute und Ich bin erinnert. Gewiss beleibe ein altvertrauter Eindruck, jedoch diesmal besonders intensiv.

    6.12.23

    Eines der wichtigsten Naturgesetze des Universums lautet, dass nichts auf nur eine einzige Ursache zurückzuführen ist.

    5.12.23

  • "Zu Fuß" schließt mir durchaus den öffentlichen Nahverkehr mit ein, zu welchem man ja erst einmal aufwändig marschieren und wo man stehend erst einmal eine Karte lösen muss. Beim Warten empfiehlt sich, zwecks Vermeidung von Krampfadern auf und ab zu gehen, zumal selbst vorhandene und zugleich freie Sitzmöbel selten Freundlichkeit gegenüber Gesäß und Rücken erweisen. Im Fahrzeug hat man daraufhin womöglich weiters zu stehen, zwischendurch geht es treppauf, treppab einen oft irritierenden Fußweg beim Umsteigen entlang mit erneuter Wartezeit in Folge. Schlussendlich an der Zielhaltestelle muss man abermals wandern. Dass solches eher länger dauern muss als mit dem Rad, kann schwerlich verwundern - von den in Geld und Nerven zu zahlenden Kosten ganz zu schweigen.
  • Anderen zu helfen bereuht man am ehesten und wird uneffektiv, wenn man es nicht auf die eigene Weise tun darf und der Nutznießende noch allerlei zu meckern weiß.
  • "Blitzeis"! Was für grotesker Unfug fällt denen noch alles ein?
    Weit rätselhafter jedoch, dass noch immer Menschen derlei Hysteriemedien konsumieren oder gar glauben!

    4.12.23

    Auch an sich gute Nachrichten können mich völlig aus der Bahn werfen, wenn sie mich nur überrumpelnd kurzfristig genug ereilen und womöglich eine Fülle organisatorischer Widrigkeiten im Gepäck führen.

    3.12.23

    Euro? Pah!

    2.12.23

    Meine ersten beiden Fahrten durch nächtliche Dunkelheit geraten zufriedenstellend. Lediglich gibt es einen kleien Sturz, welcher mich auch im Sommer bei besten Sichtverhältnissen hätte ereilen können, da er auf die Unfähigkeit des Verkehrsamtes in Gestalt eines hinreichenden Höhenunterschiedes an einer Ausfahrt in Verbindung mit einem Falschparker zurückzuführen ist. Mich stimmt die ungeachtet dessen insgesamt erfolgreiche Fahrt zuversichtlich und heiter. Verkehrsreiche Strecken ohne Radspur werde ich jedoch vorerst weiterhin meiden.

    1.12.23

    Jubel! Meine neue Nichtveranlagungsbescheinigung gilt endlich wieder für 3 Jahre - das spart allen Beteiligten Arbeitszeit.

    30.11.23

  • Conny bricht sich den Arm.
  • Achtet gut auf euch! Niemand kann das für euch übernehmen.
  • Abendessen um 22:34 Winterzeit - folglich nach dem Schlafengehen - ist nur ein letztes Indiz für einen in der Summe doch recht abscheulichen Tag.

    29.11.23

    Trotz schweren Wetters genügt das Tageslicht für eine fast so bescheiden normale Sicht wie vor der OP, was meine Einkaufsrunde mit dem Rad zwar nicht zu einem Erlebnis gestaltet, doch immerhin zu meiner höchsten Befriedigung: Ich kann es wieder! Größter Gegner ist und bleibt die unsinnige Angst, welche man nicht mit achtsamer Vorsicht verwechseln darf.

    28.11.23

    Meine Erdbeeren haben einen weißen Virus! Zu ihrer eigenen Sicherheit sollte ich ihnen gemeinsames Singen und Tanzen verbieten, ihnen Staubschutzmasken aufsetzen und auf eine wundertätige Impfung hoffen.

    25.11.23

    Ich hatte es ja für möglich gehalten, ich könne nach der OP vielleicht mal wieder zur Ruhe kommen. Da jedoch jede Regelmäßikeit abhanden ist und ich vieles - erschwert noch durch die Jahreszeit - nicht oder nur eingeschränkt erledigen kann, erzeugt die in mir vor allem neuen Stress bei zugleich gebremster Kreativität. Selbst Haushalt und Versorgung leiden. Filmmusik bietet Linderung.

    24.11.23

    Überraschend werden meine Bücher des Projekt Caniron zu Preisen der Tombola bei Captain Hubert Zitts Vorlesung.

    22.11.23

    Mit der ersten kurzen Fahrt außerhalb des Kiezes bin ich schon recht zufrieden. Lediglich die Sicht am Rande des Blickfeldes zeigt allzu deutlich die zwei voneinander abweichenden Bilder. Für unübersichtliche Situationen reicht das noch nicht.

    19.11.23

    Zu den geringen Freuden der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zählt, sich während der Fahrt nicht festzuhalten. Von den sicherheitsfanatisch mahnenden Durchsagen in heimischer Sprache wie in jener der Besatzer angeregt, möchte ich beinahe vom Sitz aufspringen, bin hingegen doch zu faul und beschränke mich auf die letzten Meter vor dem Ausstieg, welche ohnedem die anspruchsvollste Herausforderung bieten.

    17.11.23

    Mein Beitrag zur Gendersprache: Es heißt DAS Meerrettich - "das Meer rett' ich"!

    16.11.23

  • Frühmorgens schlafe ich nicht wieder ein, weil ich mich im Dunkel mit der Uhr vertue und es eine Stunde später kurz vor Sonnenaufgang wähne. Zudem springt mich eine neue Buchidee an, die den Genderwahnsinn mit einer älteren Gedankenspielerei aus dem Superheldengenre verbindet. Eine Stunde später bemerke ich meinen Irrtum und schlafe prompt noch einmal für eine halbe ein.
  • Zu recht traue ich meinen Augen nicht: Beim mir nunmehr auf Twitter folgenden Boris Reitschuster handelt es sich offenbar um eine von fünf Falschidentitäten.

    15.11.23

    Eine erste Probefahrt nach zweieinhalb Wochen erbringt das vorausgeahnte Ergebnis ungewohnter, etwas unsicherer Straßenlage. Dem Fahrrad scheint es seinen knirschenden Geräuschen zufolge ähnlich zu gehen. Vorerst kann ich dies nur bei Tageslicht und Trockenheit auf kurze ruhige Strecken wagen.

    14.11.23

  • Wegen des leichten Regens getraue ich mich noch nicht, die ohnehin kurze Strecke zum Kontrolltermin zumindest teilweise mit dem Rad zu versuchen. Dort jedoch wird mein Eindruck bestätigt, ich könne wieder radfahren.
  • Erst wird angestoßen, dann wird aufgestoßen.

    13.11.23

    Logo der Mahnwache Heute haben wir den Rechtsanwalt Gösswein zu Gast. Eigentlich möchte er in die Bibliothek des RKI, doch lässt man ihn ohne Termin nicht ein, also gesellt er sich zur Mahnwache.

    9.11.23 - Mauerfall

  • Zwar vermag ich mich im Gegensatz zu meiner damaligen Knie-Geschichte freier zu bewegen, doch mit Tanzen und Radfahren sind mir auch diesmal die wichtigsten Tätigkeiten vorerst verwehrt, und eigentlich soll ich auch meine dritte, die Rechnerarbeit, vermeiden.
  • Wenngleich ich inzwischen die ganz eigene Ausstrahlung von Blumen mehr zu würdigen weiß, so stehen sie mir in der Wohnung doch überall nur im Wege herum. Die Waschmaschine scheint derselben Ansicht und befördert sie zu Boden.
  • So soll ich denn erneut auf Wochen dazu verdammt sein, für fernere Wege die abscheulichen städtischen Behindertenfahrzeuge zu verwenden. Was dabei an Lebenszeit aufgrund langsameren Fortkommens ebenso wie verkürzter Lebenserwartung verloren geht! Ernstzunehmende Krankenversicherungen würden wenigstens den Fahrpreis erstatten, jedoch bezweifele ich, dass es seit Einführung der allgemeinen Krankenversicherungspflicht überhaupt noch akzeptable Tarife gibt.

    8.11.23

  • Da der Stationasarzt mir kein neues Rezept ausstellen darf, tut er das einzig Richtige und gibt mir ein Fläschchen aus dem Fundus.
  • Erstmals seit den Corona-Kriegen sind wir beim Spielabend wieder so viele, dass wir uns in zwei Grüppchen aufteilen.

    7.11.23

    "Entlassungsrezepte" seien nur drei Tage gültig. Nun könnte eine Apothekerin ja einfach mal vernünftig sein. Es geht eben nie um Gesundheit. Glaubt man womöglich an eine unvorhergesehene spontane Selbstheilung?

    5.11.23

  • Ich soll mich nicht anstrengen. Was jedoch als anstrengend empfunden wird, erscheint mir bisweilen recht individuell.
  • Natürlich bin ich mir bewusst, wie überaus wenige Menschen der "westlichen Wertegemeinschaft" meine Neigung teilen, alles wirklich zuende zu benutzen.

    4.11.23

    Wie vor zwei Jahren habe ich beide Brillen vom linken Glas befreit, welche dem diesmal operierten Auge nicht mehr helfen. Leider steuert es noch allzu viele Fehlinformationen bei; die unbewaffnete Sicht bleibt schlechter als bewaffnete vor der OP mit SChlieren, Nebeln und einem je nach Kopfhaltung wandernden Zweitbild.

    3.11.23

  • Längeres Gespräch mit einer Pflegerin über das gezielte Versagen von Politik und Krankenhauskonzernmanagement. Konsens in allen Punkten.
  • Ich werde fristlos entlassen. Mein Kreislauf freut sich am meisten. Hingegen lässt der Fernseher den Kopf hängen, da er kein einziges Mal angeschaltet wurde.

    2.11.23

  • Beim Anziehen will ich immer die Brille abnehmen; statt dessen habe ich jedoch mit Schutzglas und Pflastern ganz andere Dinge im Gesicht.
  • Ablecken ist das Kompliment an die Köche und die Hilfe beim Abwasch.
  • Immer erfolgreicher rette ich Lebensmittel vom Tablettrückgabewagen.
  • Abends entgehe ich einem Schreikrampf nur, indem ich die Pflasterstreifen auch am bislang nicht fürs Tropfen geöffneten unteren Ende lüfte, und einen Kreislaufkollaps, indem ich in Finsternis und Regen noch eine Runde gehe. Im Anschluss ordentlich Durchzug im Zimmer, welches mir heute Nacht allein gehört.

    1.11.23

    Bezüglich der Wartezeiten kann es nur die schlechteste Bewertung geben, doch wenigstens wird man nicht mehr mit PCR-Tests oder gar Masken gefoltert.

    31.10.23 - Weltspartag

  • Eine fürchterliche Nacht in stickiger und überheizter Atmosphäre, mit laut tickender Zimmeruhr, einem unnötig Aufmerksamkeit erheischenden Kontrollbesuch der Nachtschwester, einer summenden Fliege und einem sich reichlich unruhig räkelnden Bettnachbarn.
  • Im zugigen Gang locker angeschnallt möglichst reglos auf dem Rücken liegend auf die OP warten zu müssen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn nunmehr überspült mich die Aufregung, welche sich bislang so bemerkenswert zurückhielt. Zudem friere ich. Zeitweise vermag ich das Zittern überall durch Atmung zu besänftigen.
  • Nach der OP wartet kein Mittagessen auf micht, was mich zutiefst betrübt. Wie unbeschreiblich danach meine Freude, als es etwas später doch noch auf mich kommt!

    30.10.23

    Mir erscheint das angeordnete bewegungslose Ausharren im Krankenhauszimmer nicht als die bestmögliche Vorbereitung auf eine OP, allzumal bei diesem freundllichen Wetter.

    28.10.23

    Angesichts der vielen guten Wünsche für meine OP schwimmen mir die Augen vor Rührung.

    24.10.23

    9.6.1976-12.10.2023

    19.10.23

    Belastender als die Kälte von außen ist jene von innen...

    18.10.23

    Warum zitiert man ständig Menschen, um ihnen zu widersprechen? Nach meiner Ansicht gibt man ihnen damit nur sinnlos zusätzliche Aufmerksamkeit, die ihnen nicht zukommt. Statt dessen verlege ich mich lieber darauf, eigene Gedanken zu äußern oder Unterstützenswertes zu zitieren.

    10.10.23

    "Eine gute Staatsverfassung ist mir, die nicht alles durchdringen, alles ausfüllen will, die nicht alles auf sich bezieht und sich allen menschlichen Dingen oben auflastet."
    Jacob Grimm

    2.10.23

    Dieser Tage hatte ich schon einmal das Gefühl, irgendwelche Jubiläen verpasst zu haben. Tatsächlich sind es derer drei, welche ich zu begehen vergaß: am 2. Januar wurde die Domäne ohher.de 10 Jahre alt; im März jährte sich die Märzrevolution von 1848 zum 175ten Male; seit dem 14. Februar hause ich 25 Jahre in meiner gegenwärtigen Wohnung. Schade drum.

    27.9.23

    Bezeichnend, dass bei dem Kiezspaziergang "Orte der Demokratie" trotz staatlicher Finanzierung aus Steuergeldern das RKI nicht auf dem Plane steht - oder vielleicht gerade deswegen, weil man unbeabsichtigt auf die tatsächlich demokratische Mahnwache hinweisen könnte.
    Dem Sprengelhaus will ich jedoch zugestehen, dass es einmal ein solcher Ort war und wieder werden kann. Seine dunklen Seiten ebenso wie die des Kiezboten werden freilich (diesmal noch) nicht erwähnt.

    25.9.23

    Logo der Mahnwache
  • Heute sind es drei Jahre, in denen sich jeden Montag Mittag Menschen vor dem RKI versammelten und still aber beharrlich auf die Untaten dieses Institutes verwiesen und die Einhaltung seiner offiziellen Pflichten einforderten. Neben anderen verstärkt auch unser Stifter Dietmar wieder einmal die Gruppe und hält eine kleine rückblickende Ansprache. In der feierlichen Stimmung sind die beiden Stunden überraschend schnell vorüber.

  • Abends bei unserem letzten Tanz fällt mir ein heranhuschender junger Kerl auf. Ich bekomme keine Zeit, mein unbehagliches Gefühl einzuordnen, da er sich meinen Lautsprecher schnappt und flieht. Sofort setze ich ihm nach. Am Schwingtor des Parkgeländes steht jemand, der es aufhält - allerdings nur für seinen Komplizen. Mir schlägt er es brutal entgegen. Durch Zurückweichen kann ich den Aufprall abfedern, doch die Jagd ist damit für mich beendet, zumal mein Knie bereits Bedenken anmeldet.
    Was uns alle wohl am meisten schockiert, ist die unbegreiflich gewissenlose Böswilligkeit und Niedertracht der Räuber. Die Tat reißt zudem alte Wunden allgemeiner Verunsicherung auf.

    20.9.23

    Nach wochenlangen Ankündigungen erfolgt nun auch der körperliche Zusammenbruch. Ohne genügend Pausen geht es eben nicht.

    18.9.23

    Logo der Mahnwache Zum wiederholten Male hält ein gewisser Radfahrer bei uns an und möchte uns zum Aufgeben nötigen mit der Behauptung, dies interessiere niemanden. Ihn ja offensichtlich genügend, um so etwas ähnliches wie ein Gespräch mit uns zu suchen.
    Ferner sei "die Pandemie zuende". Davon abgesehen, dass es nie eine gab und ein Klabauterbach die Kampagne dennoch am Laufen zu halten versucht, müssen wir beim nächsten Male wohl ein grundliegendes Missverständnis aufklären: Wir demonstrieren hier nicht gegen irgendeine Krankheit, sondern gegen die Arbeitsweise des RKI und zahllose Rechtsbrüche.

    16.9.23

    Zu vergeben kann überaus schwer fallen - insbesondere, wenn nicht offen über eine zu vergebende Tat gesprochen wird.

    10.9.23

    Kaum habe ich den auch in meiner Straße begonnenen Haselnussregensegen bemerkt, werde ich während des Sammelns meiner ersten 360 Gramm dieses Jahres gleich zweimal höchst interessiert angesprochen und gebe eine kleine Einführung ins Thema.

    9.9.23

    Unser zweiter Gruppenauftritt in Gerswalde.

    8.9.23

    Immer häufiger und auffälliger werden die Übergriffe gelangweilter POlizisten auf harmlose Verkehrsteilnehmer. Eine offenkundige Hauptursache ist die seit Jahren immer noch mehr zunehmende völlig übersteigerte Personalstärke. Welch fatalen Aggressionszuwachs im Folgeverkehr dies zeitigen muss, scheint kaum jemandem klar zu sein.

    7.9.23

    Gerade mit meiner neuesten Briefmarke fertig, bestätigt sich mein Verdacht, einer im Internet weitverbreiteten Verwechslung aufgesessen zu sein: Das angebliche Bild von Wilhelm von Humboldt zeigt seinen Bruder Alexander, worauf der Globus anbei nur allzu deutlich hinweist. Vergleiche mit anderen Alexanderportaits klären die Frage endgültig. Also rasch ein neues Motiv für die Marke!

    1.9.23

    Als ärgster Feind aller erweist sich unablässig der Staat.

    28.8.23

    Zu den höchsten Freuden zählt, anderen Freude zu bereiten.

    27.8.23

    Nach Jahren beginne ich mal wieder mit "Die fabelhafte Welt der Amélie", muss jedoch tief berührt von den einleitenden Szenen mit der kleinen Amélie für Minuten weinend unterbrechen. Ich hätte gern selbst ein Kind gehabt.

    25.8.23

  • Mittlerweile bin ich weit hinausgeschleudert über einen Stand, in welchem ich möglichst einen Plan B im Hinterkopfe habe. Oft benötige ich neben A', A" und B' auch C und D - was natürlich nur bei hinreichender Vorlaufzeit zu bewerkstelligen ist. Darüber hinaus bieten sie alle keinen Schutz vor gegebenenfalls nochmals davonabweichenden Realitätsvarianten.
  • Wenn die Hysterie-Medien mal wieder staatliche Unwetterwarnungen verbreiten, darf man getrost einen heftigeren Niesel bei unterdurchschnittlichen Windgeschwindigkeiten erwarten. Dies ist schon lange keine neue Erkenntnis mehr, bestätigt sich heute jedoch wieder einmal zu meiner besonderen Heiterkeit.

    21.8.23

    Nach Wochen zahlreich gescheiterter Telefonverbindungen, der Fehlersuche, bisweilen verwirrender Servicegespräche, einer benachrichtigungslos postgelagerten Paketsendung, der alles unterbrechenden Reise und dem benutzerunfreundlichen Handyöffnungsrätsel scheint nun von einer noch notwendigen Gewöhnungsphase abgesehen ein akzeptabler Neuzustand erreicht. Allerdings hätte ich gern ein größeres Gerät gehabt, das besser in der Hand liegt als dieses mikrige Rechteck. Mich damit frei in der Wohnung bewegen zu können und die Rufnummernanzeige sind hingegen gewiss ein Gewinn.

    19.8.23

    Wenngleich wohlmeinende medizinische Ratschläge erringen schwerer mein Vertrauen, wenn sie von Menschen kommen, welche bereits mehrfach an den genetischen Experimenten teilgenommen haben.

    18.8.23

    Beim telefonischen Wählen bemerke ich eine scheinbare Veränderung des elektronischen Piepsignales, welche jedoch auf meinem seit gestern bestehenden Ohrproblem beruht. Hoffentlich nur Wasser im Gehörgang oder Stress und kein Schaden durch Überanstrengung!

    16.8.23

    Wer unbedacht ein Fremdwort wählt
    und deutsches Wort für ihn nicht zählt,
    wer 'happy' sagt und glücklich meint
    und 'sunshine', wenn die Sonne scheint,
    wer 'hot' gebraucht anstelle heiß,
    'knowhow' benutzt, wenn er was weiß,
    wer sich mit 'sorry' kühl verneigt
    und 'Shows' abzieht, wenn er was zeigt,
    wer 'shoppen' geht, statt einzukaufen,
    und 'Jogging' sagt zum Dauerlaufen,
    der bleibt zwar 'fit', doch merkt zu spät,
    wenn er kein Wort mehr Deutsch versteht.
    Friedrich K. Weibel

    15.8.23

  • Bereits die dritte Nacht und der zweite Morgen in Folge mit dem Ohrwurm in Endlosschleife:
    Drum links, zwo, drei; drum links, zwo, drei.
    Komm, du alter Pazifist!
    Reih' dich ein in die Kriegstreibereinheitsfront,
    weil du auch ein Grüner bist!

    Vortrefflich, aber nicht eben schlaffördernd...
  • "Sie sind fähig, Geld zu verdienen und es zu halten", lautet das Orakel in meinem Glückskeks bei dem sympathischen Vietnamesen. Ersteres Talent wende ich allerdings noch wenig an.

    13.8.23

    Am dritten Tag in der Unterkunft finde ich endlich die Quelle des süßlichen Gestanks: Duftkerzen! Gemeinsam mit den Weichspülerflaschen aus dem Bad entsorge ich sie in den Flurbereich vor der Ferienwohnung.

    11.8.23

    Ein prachtvolles Beispiel für ein Oxymoron ist das Wort 'Erholungsurlaub'.

    9.8.23

    Mir ist so kalt!
    Seltsam, dass sich die Klimatheoretiker für ihre Hitze-Propaganda ausgerechnet einen derart schwachen Sommer ausgesucht haben! Dies erinnert auffallend an entsprechende Muster schon bei der Schweinegrippe und dem Corona-Wahn. Sollte Realitätsferne aus irgendeinem Grunde das Aufkommen von Massenhysterien widersinnig begünstigen oder in den Täter-Kreisen zumindest eine diesbezügliche Vermutung bestehen? Es bleibt ein Rätsel.

    8.8.23

    Griegs Halle des Bergkönigs schreit geradezu nach einer Tanz-Choreographie.

    7.8.23

    Entgegen aller ausfallenden Technik, Sturmböen und Hundekacke auf der Tanzwiese wird es auch heute wieder ein gelungener Tanzabend.

    6.8.23

    Zu meiner Erleichterung können die Lampen im asbestverdächtigen Gartenhäuschen ohne Bohrung mit simplen Schrauben angebracht werden. Immerhin habe ich geschworen, niemals wieder eine Staubschutzmaske zu tragen und kann dies seit der Corona-Hysterie auch bei meiner Liebsten nicht mehr schadlos mitansehen.

    5.8.23

    Auf einer Geburtstagsfeier darf ich endlich einmal wieder über 20 fröhliche Menschen zum Tanze anleiten.

    1.8.23 - Tag der Freiheit

    Wer noch immer den olivgrünen Klimalügnern Vertrauen schenkt, bräuchte sich ja bloß einmal selbst ins Freie zu begeben; sogar ein Fenster zu öffnen, genügte bereits als Gegenbeweis.

    28.7.23

    Viele der in den letzten Jahren geschlagenen Wunden sind so tief, dass sie wohl niemals ganz ausheilen können werden.

    27.7.23

    Mir fällt auf, dass der so wissenschaftlich tuende Kosmos von Star Trek viel der Realität menschlicher Alltagserfahrungen und Probleme sehr viel ferner steht als der märchenhaft daherkommende Krieg der Sterne. Gewiss Hauptgrund, weswegen ich mich im Universum des George Lukas stets besser aufgehoben empfand.

    25.7.23

    Auch im Nachbarschaftsladen häufen sich immer mehr die Gespräche über die Impfschäden.

    23.7.23

    Zu unserer freudigen Überraschung ist unser Kleingartenvorstand an unseren jeweiligen quasiberuflichen Tätigkeiten recht interessiert. Schauen wir mal, was sich davon über die nächsten Wochen und Monate retten kann.

    22.7.23

    Erstmals setze ich mich mit Robert F. Kennedy für einen Kandidaten der Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika ein. Hoffentlich fällt er nicht wie sein Onkel und eigener Vater dem militärisch-industriellen Komplex zum Opfer.

    20.7.23

    Im Gespräch mit Kiezethnograph Uwe Bressem. Ich freue mich auf die Veröffentlichung.

    19.7.23

    Von Eifersucht frei zu sein oder diese besiegen zu können, ist vielleicht das deutlichste Zeichen für wahrhaftige Liebe, denn sie richtet sich nach dem anderen, nicht nach einem selbst.

    18.7.23

    Endlose Tränenströme.
    Leere.
    Handlungsunfähigkeit.

    14.7.23

    Allem Anschein nach wurde das rechtsfreie Chaos der Corona-Hysterie von einem meiner Mitarbeiter genutzt, unseren Umsonstladen für seine Privatzwecke zu kapern.

    13.7.23

    Seit Tagen geht mir die Hymne der Anarchisten im Spanischen Bürgerkrieg A las Barricadas durch den Kopf; oft wache ich damit bereits auf. Dabei inspiriert mich die Melodie auf verschiedenen Ebenen, gibt mir jedoch auch eine gewisse Melancholie ein. Im Text auch der deutschen Übersetzung geht es mir allerdings etwas zu blumig abstrakt vor; hier hoffe ich, ihn etwas konkreter auf die mir fehlenden Probleme und Lösungen ausrichten zu können.

    8.7.23

    Auch Hecken schneiden und Rasen mähen zählen zu den Formen unliebsamer Gleichmacherei.

    5.7.23

    Ich freue mich: Stefan Homburg gefallen meine Antworten auf seine Twitter-Meldungen.

    4.7.23

    Logo der Basis-Partei Drei Jahre dieBasis...

    3.7.23

    Logo der Mahnwache Wir werden wieder mehr...

    2.7.23

    "Die Nachfrage nach Rassismus ist größer als das Angebot." - Nikolai Binner

    26.6.23

    Wieder einmal lasse ich mich vollkommen sinnlos von einer Hysteriewelle anstecken. Diesmal handelt es sich um meine Tänzer, die sich für aus Zucker gegossen halten. Zum eigenen Nachteil nicht nur in Sachen Stress verlege ich den für draußen geplanten Tanztermin wieder nach drinnen. Das Unwetter ist dann allerdings längst vorüber und die Panikmacher kommen trotzdem nicht.
    Wann lerne ich daraus?

    24.6.23

    Ich kann nicht mehr...
    Also weiter!

    19.6.23

    Der eine fragt: Was kommt danach?
    Der andre fragt nur: Ist es recht?
    Und also unterscheidet sich
    der Freie von dem Knecht.
          Theodor Storm

    18.6.23

    Unser Auftritt in Templin hat gezeigt, dass die Gruppe entgegen ihren eigenen Unsicherheiten durchaus in der Lage ist, sogar ohne Veteranen allen Widrigkeiten zu trotzen. Nun haben wir fast drei Monate bis zu unserem nächsten in Gerswalde, das Repertoire zu festigen und zu erweitern.

    17.6.23 - 70 Jahre Tag des Widerstands

    Nach einem überaus anstrengenden Auftrittstag mit vielen Ausfällen, Fahrerei, Tanz, Planungen, Gesprächen, Hitze und Regen verbleibt das Telefonat mit meiner Liebsten, die nicht mitkommen konnte, als mächtigster Eindruck beim Zubettgehen zurück.

    9.6.23

    Alpträume eines Schriftstellers verlaufen etsprechend anders: Noch im Bad nach dem Aufwachen fühle ich mich lange Momente aufgerufen, für eine Geschichte einen Titel zu erdenken, die nur in der Traumwelt existierte.

    7.6.23

    6.1.1944-30.5.2023

    5.6.23

    Ich schreibe wieder!
    Meine bereits vor über einem Jahr gewonnene Idee von einem Märchen-Almanach bekommt nach der ersten Geschichte nun endlich auch den Beginn seiner im 30jährigen Kriege spielenden Rahmenhandlung.

    3.6.23

    Trotz aller "Sicherheit" habe ich es nunmehr endlich vollbracht, Zugriff auf meinen eigenen Twitter-Bereich zu erlangen. Sowie ich nächste Woche die notwendige Zeit aufbringe, kann es also endlich losgehen...

    26.5.23

    Unser erster Auftritt dieses Jahres läuft teilweise etwas chaotisch ab, doch auf einem Nachbarschaftsfest hängt die Latte ja nicht so hoch. Es ist eine gute Stimmung. Ich bin in Summe recht zufrieden.

    25.5.23

    Ich war dabei! - So irgendwie...
    Nachdem ich mich durch ein weites Areal Baustellen gekämpft, allerlei Sicherheitszeremoniell durchlaufen und schlussendlich das richtige Gebäude und den richtigen Saal gefunden habe, pausiert die Verhandlung gegen Paul Brandenburg soeben. Sie wird umverlegt, um mehr Publikum Platz zu bieten: statt 13 nun 20 Personen. Dies genügt freilich noch immer nicht einmal für die Hälfte der interessierten Bürger. So bekomme ich Paul leider nicht zu Gesicht, dafür aber einige Einblicke in die bunkerartigen Stätten vorsätzlicher Justizirrtümer. Zudem ergeben sich einige nette Wortwechsel mit anderen, die zuerst oder gar nicht vorgelassen werden, darunter je ein Gefährte der Basis und der Mahnwache, sowie überraschend einzelnen wohlgelaunten Justizangestellten.

    24.5.23

    Nach meiner Erfahrung ist Eifersucht eine zutiefst egoistische Regung, welche mit wirklicher Liebe zu deren Objekt nichts zu tun hat, als dass es sie erstickt.
    Schlichter Neid ist mir ebenso ein eher fremdes Gefühl, da ich mich auf hierfür überhaupt erst Boden bereitender Ebene kaum mit anderen vergleiche. In mir entstehen eher Selbstunzufriedenheit, Ehrgeiz und das Streben nach Anerkennung, die nur auf mich selbst bezogen sind. Mein Egoismus schließt nicht die Interessen meiner Mitmenschen aus.

    22.5.23

    Logo der Mahnwache Dieses Video wollte ich schon lange aufnehmen. Ein herrlicher Spaß!


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